zur Hinrunde (mit Mannschaftsbildern)

                             
Mannschaftsbilder                  neuster Bericht
 
Datum   Begegnungen Rückrunde Oberliga Südwest Pl.
Sa.03.12.11   Quelle AZ-Online vom 05.12.2011

Eigenen Ansprüchen nicht genügt

05.12.2011 - BETZDORF

OBERLIGA SÜDWEST / 1:3-Pleite in Betzdorf bedeutet dritte Auswärtspleite hintereinander

(tor). Auswärtsspiele liegen dem SV Gonsenheim nicht. Bei der SG Betzdorf setzte es zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Oberliga eine 1:3 (0:1)-Niederlage - bereits die dritte Pleite auf fremdem Geläuf in Serie. Wobei
Gonsenheims Trainer Aydin Ay die Bedeutung der Beschaffenheit des Geläufs hervorhob: „Der Platz war sehr schlecht, was uns als technisch versierter Mannschaft Probleme bereitet.“ Als Ausrede wollte Ay dieses Argument aber nicht verstanden wissen: „Wir müssen dann andere Tugenden wie Kampfkraft und Laufbereitschaft verstärkt an den Tag legen. Da müssen wir uns weiterentwickeln.“ Die Ansage des Trainers: „Auswärts ist das für den Anspruch, den wir an uns selbst haben, zu wenig. Da müssen wir wesentlich mehr Punkte holen.“

Dabei war auch in Betzdorf mehr drin. In der 47. Minute erzielte Ertan Ekiz mit einem Lupfer über Torwart Sven-Uwe Neuser den Ausgleichstreffer - sehr zum Ärger der Gastgeber, denn ein Betzdorfer Spieler lag während des Treffers am Boden. „Ich weiß gar nicht, ob Ertan das gesehen hat“, sagte Ay, „und wenn: Dass er in dieser Situation den Ball nicht ins Aus schießt, ist glaube ich völlig normal.“

Gleichwohl wurde die Partie danach überaus hitzig. „Der Schiedsrichter hatte das Ganze null im Griff“, sagte Ay in Richtung des Unparteiischen Thorsten Braun (Saarbrücken), der kurz nach dem Gonsenheimer Tor einen weiteren Treffer von Grzegorz Szymanek wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannte. „Aus meiner Sicht eine Fehlentscheidung“, kommentierte Ay, dessen Mannschaft sich allerdings in der Defensive geschickter hätte anstellen können: Beim 0:1 (44.) wurde Torschütze Daniel Hammel durch einen Befreiungsschlag in Szene gesetzt, beim 1:2 (60.) flog ein weit getretener Freistoß an die Strafraumgrenze. Niemand griff Philipp Böhmer an, der aus der Drehung traf. Kurze Zeit später sah Jan Itjeshorst die Gelb-Rote Karte, ehe noch einmal Hammel nach einem Konter (70.) die Vorentscheidung herbeiführte. Bitter für die Gäste, die in Halbzeit eins durch Rufat Dadachev (22.) und Szymanek (45.) weitere „Hundertprozentige“ ausgelassen hatten.

SV Gonsenheim: Bylsma - Frey, Rudolf, Itjeshorst, Gsimbsl (60. Pennella) - Zinram, Magin, Ekiz, Bektasevic (70. Kimnach) - Dadachev, Szymanek (73. Keyhanfar).









4 Bilder aus der 1. Halbzeit, danach war es zu dunkel zum Fotografieren
 
2.Pl.
So.11.12.11   Quelle AZ-Online vom 12.12.2011

Team beschenkt Trainer

12.12.2011 - GONSENHEIM   -  Von Martin Gebhard

SV GONSENHEIM / Zum 29. Geburtstag von Aydin Ay gibt es ein 5:1 über Waldalgesheim

Beim Fußball-Derby in der Oberliga Südwest vor der Winterpause zwischen dem SV Gonsenheim und Alemannia Waldalgesheim überschlugen sich förmlich die Ereignisse. Vor 280 Zuschauern am Mainzer Wildpark standen nur noch 19 Spieler auf dem Kunstrasenplatz als Schiedsrichter Marco Deyerling die Partie abpfiff.

Unterschiedlicher konnte die Stimmung zwischen den beiden Mannschaften nicht sein. „Happy Birthday“, sangen die Gonsenheimer Kicker immer wieder und widmeten, ausgelassen im Kreis hüpfend, den 5:1 (3:1)-Sieg ihrem Trainer Aydin Ay. Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte sich Ay, der am Samstag 29 Jahre alt wurde, kaum wünschen können. Damit zementierte seine junge Elf, die sich nur den Klassenerhalt auf die Fahne geschrieben hatte, ihren zweiten Tabellenplatz.

Auch die Gäste vom Rande des Hunsrücks bildeten einen Kreis. Aber die ebenfalls sehr jungen Waldalgesheimer, auf den vorletzten Platz, den ersten Abstiegsrang gefallen, mussten sich einer Fehleranalyse ihres Coaches André Weingärtner unterziehen. „Mit einer solchen Anzahl von Fehlern“, klagte der 34-Jährige hernach, „ist es ganz schwer, in die richtige Richtung einzubiegen.“

Noch schlimmer: „Wir kriegen es fast die gesamte Hinrunde nicht hin, einfache Fehler zu vermeiden.“ Am Gonsenheimer Wildpark aber, habe man den Gastgebern Tore geschenkt und sei bei einem leidenschaftslosen Auftritt nur auf eine mickrige Zweikampfquote gekommen. Dabei hätten die Seinen bis zum Zeitpunkt, da sie noch nicht in Unterzahl gewesen waren, eine mindestens ebenbürtige Leistung geboten.

Zu diesem Zeitpunkt in der 51. Spielminute, als Philipp Schrimb wegen wiederholten Meckerns mit Gelb-Rot runter musste, führten die Platzherren bereits mit 3:1. Mit einem Heber aus über 30 Metern hatte Babak Keyhanfar die Gonsenheimer in Führung gebracht (8). Jonathan Zinram erhöhte auf 2:0 (35.). Im Gegenzug verkürzte Mario Diehl per Kopf (37.). Aus spitzem Winkel stellte Rufat Dadachev den alten Abstand wieder her (44.).

Binnen weniger Minuten entschieden die Platzherren die Partie: Nach dem vierten Treffer durch Dadachev (63.), der mehrere Spieler austanzte, stellte Damir Bektasevic nach feiner Kombination über die Flügel den Endstand her (76.).

Dann flogen Waldalgesheims Walther wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot und Gonsenheims Damir Bektasevic wegen Nachtretens mit Rot vom Platz (78.). „Wir waren von der ersten Minute an überzeugt, dass wir gewinnen können und wollen“, betonte Ay. „Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und die Tore schön herausgespielt.“

SV Gonsenheim: Bylsma - Gsimbsl, Rudolf, Itjeshorst, Frey - Zinram (71. Bektasevic), Magin (56. Kirn), Ekiz, Pennella - Keyhanfar (78. Helmlinger), Dadachev.



8. Spielminute: Babak Keyhanfar erkennt, das der Torwart zu weit vorm Tor
steht, nimmt Maß und setzt den Ball aus gut 30 Metern gekonnt
über den Torwart, nur wenige Zentimeter unter die Latte. 1:0 für Gonsenheim
(der Ball oben)


Der SVG war oft im Vorwärtsgang ...



36. Spielminute: Auch "Jonny" Zinnrahm nimmt den Torwart ins Visier und zirkelt
den Ball gekonnt mit dem Außenriss ins lange Eck. 2:0 Gonsenheim


Nur 2 Minuten später, nach einer Flanke, kommen die Waldalgesheimer Gäste im
Strafraum unbedrängt zum Kopfball und können auf 2:1 verkürzen


Gleich kommt der Ball ...


Kurz vorm Pausentee kann Rufat Dadachev den Abstand wieder herstellen


Gemeinsam mit Betreuer Zeki Eraslan kann Coach Aydin Ay sich über das 4:1 freuen


Nach einen herrlichen Trippling bis auf die Grundlinie spielt Rufat Dadachev
den Ball am Keeper vorbei, auf den im 5 Meter postierten
Damir Bektasevic der den Ball überlegt einnetzt


In den Schlußsekunden noch mal von den Gästen geprüft, Keeper Marvin Bylsma


Nach einem herrlichen 5:1 im letzten Heimspiel singen die "Gonsenheimer
Jungs" Ihrem Coach lautstark ein verspätetes Ständchen "Happy Birthday to you lieber Aydin"

 

2.Pl.
So.26.02.12   Quelle AZ-Online vom 27.02.2012

„Zwei Punkte verschenkt“

27.02.2012 - GONSENHEIM / Von Florian Fischer

OBERLIGA / SV Gonsenheim erkämpft mühevolles 1:1 gegen Aufstiegskonkurrent Arminia Ludwigshafen

Noch Minuten nach Abpfiff schlich Adyin Ay kopfschüttelnd am Mittelkreis auf und ab. Tief saß der Ärger beim Spieler-Trainer des SV Gonsenheim über das 1:1 (0:1) im Oberliga-Spitzenduell am Wildpark gegen Arminia Ludwigshafen. Besonders die erste Halbzeit, in der Gonsenheim schon in der zwölften Minute durch einen Abstauber von Ludwigshafens Thomas Ollhoff in Rückstand geraten war, lief so gar nicht nach den Vorstellungen von Ay: „Wir hatten weitaus mehr Spielanteile, aber einfach nichts daraus gemacht. Und auch ohne den Ball haben wir keine Bewegung gezeigt, so schafft man sich natürlich keine großen Optionen, den Ausgleich zu erzielen.“

Dennoch wäre ein 1:1 zur Halbzeit durchaus verdient gewesen. In der 36. Minute stand Babak Keyhanfar nach einem blitzschnellen Antritt nahezu unbedrängt vor dem Ludwigshafener Kasten. Seinen Rechtsschuss aus gut sieben Metern lenkte Arminias Andreas Lange noch ins Aus. Vier Minuten später parierte aus ähnlicher Position Arminia-Torhüter Peter Klug einen weiteren Schuss von Keyhanfar. Der Tabellendritte aus Ludwigshafen wagte sich in den ersten 45. Minuten bis auf wenige Konter nur selten aus der eigenen Hälfte.

Nach der Pause sahen die rund 350 Besucher am Gonsenheimer Sportfeld eine deutlich ruppigere Partie. Fünf der sieben Gelben Karten zückte Schiedsrichter Lukas Heep im zweiten Durchgang. Ein Karton ging unter anderem an SV-Trainer Ay, der sich in Halbzeit eins wegen einer aus seiner Sicht unberechtigten Abseitssituation kaum beruhigen ließ und mehrere Trinkflaschen quer über die Tartanbahn feuerte. Sein Team zeigte aber jetzt ebenfalls deutlich mehr Leidenschaft. Einen Freistoß von der rechten Strafraumgrenze zirkelte Stefano Pennella in der 57. Minute gefährlich flach an den kurzen Pfosten. Diesmal war Arminen-Torhüter Klug noch zur Stelle. Nicht aber in der 78. Minute, als sich Joh- nathan Zinnram mit einem tollen Solo über die rechte Seite von seinen Gegenspielern befreite und den am Elfmeterpunkt frei stehenden Rufat Dadachev mit einem steilen Pass in Szene setzte. Der bedankte sich mit einem flachen Schuss ins rechte Eck zum Ausgleich.

Zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz kam auch SV-Neuzugang Aleksander Petreski. In zuvor zwei Testspielen dreimal erfolgreich, vergab der Offensivspieler in der 73. Minute eine hochkarätige Chance.

Durch das 1:1 im Verfolger-Duell gegen die Arminia hat Gonsenheim den zweiten Tabellenplatz mit 37 Punkten behauptet. Mit dem FC Homburg erwartet der SV in der kommenden Woche den Tabellenführer und damit ein weiteres wegweisendes Spiel um den Aufstieg. „Wir haben heute zwei Punkte verschenkt, das wird das nächste Mal nicht mehr passieren“, verspricht SV-Trainer Ay.

SV Gonsenheim: Braun, Gsimbsl, Rudolf, Keyhanfar (65. Petreski), Zinnram (84. Ay), Kimnach (72. Szymanek), Dadachev, Kirn, Bektasevic, Itjeshorst, Pennella.



Angriff der Gastgeber ...



Die Gäste gehen früh in Führung (12.)


Luftduell am Mittelkreis ..


Eine der Gonsenheimer Möglichkeiten ...


...und noch eine Chance


Wieder hält der Gästekeeper seinen Kasten sauber ...


Dieser Angriff der Mainzer bringt jedoch den Ausgleich (78.)


Auch der SVG-Torhüter war eine sichere Bank ..

 
2.Pl.
So.04.03.2012   Quelle AZ-Online vom 05.03.2012

Einfach eine Nummer zu groß

05.03.2012 - MAINZ / Von Torben Schröder

OBERLIGA / SV Gonsenheim verliert Spitzenspiel vor 750 Zuschauern gegen FC Homburg 1:3 / Umstrittene Elfmeterpfiffe

Es war angerichtet. Zweiter gegen Erster, 750 Zuschauer am Gonsenheimer Wildpark, Topspiel-Atmosphäre. Doch der große Wurf blieb Fußball-Oberligist SV Gonsenheim versagt: 1:3 (1:1) unterlag der Überraschungs-Aufstiegskandidat dem Ex-Bundesligisten FC Homburg. Es war eine verdiente Niederlage, daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Gäste gleich drei Elfmeter zugesprochen bekamen - zwei davon überaus fraglich.

Dreimal war der „Übeltäter“ Gonsenheims Rechtsverteidiger Kevin Gsimbsl. In der 19. Minute holte er ohne erkennbare Not Ugur Dündar von den Beinen, in der 49. Minute sprang ihm bei einer beherzten Grätsche der Ball aus nächster Nähe an den Arm, in der 61. Minute bot er Irvin Parra das ausgestreckte Bein an, das dieser dankend annahm. Zumindest den zweiten Strafstoß konnte Gonsenheims Keeper Axel Braun gegen Gäste-Stürmer Dennis Gerlinger parieren, während der erste durch Gerlinger zum 1:1 und der dritte durch Jannik Schliesing zum 1:3-Endstand sicher verwandelt wurden.

Es war ein Spiel mit vielen Facetten. Zunächst bot sich die fußballtypische „Ausgerechnet“-Schlagzeile an, als Stefano Pennella mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss in den Winkel in der 9. Minute die Führung herstellte - gegen die Mannschaft, mit der er vor zwei Jahren selbst den Aufstieg in die Regionalliga feierte, um dann aber nach Gonsenheim zu wechseln. Grzegorz Szymanek hätte nach Steilpass durch Maximilian Kimnach gut und gern auf 2:0 stellen können (12.), ehe zum ersten Mal der Pfiff des Unparteiischen Mario Schmidt (Darscheid) ertönte.

Die Nervosität, die die Gonsenheimer zu Anfang zeigten und nach ihrem Führungstor abgelegt hatten, war nach dem Ausgleich prompt wieder zu spüren. Im Mittelfeld fehlte die Ordnung, auf den Außenbahnen wurde die Heimelf ein ums andere Mal düpiert. Spätestens als Niels Magin nach einer halben Stunde angeschlagen ausgewechselt werden musste, gelang es den Gonsenheimern kaum, den Gegner unter Druck zu setzen - weder bei eigenem noch bei gegnerischem Ballbesitz. Auch die Umstellung auf eine Rauten-Formation mit Rufat Dadachev als „Zehner“ brachte keine Kontrolle über das Spielgeschehen.

Dennoch hatte Aleksandar Petreski, der taktisch bedingt nach 39 Minuten für Babak Keyhanfar ins Spiel kam, in der 47. Minute das 2:1 machen können. Doch statt zu schießen, wollte er Gäste-Keeper Stefan Steigerwald umkurven, der aber die Hände an den Ball brachte. „Wenn wir da das 2:1 machen, möchte ich mal sehen, wie Homburg reagiert“, sagte Gonsenheims Trainer Aydin Ay nach dem Spiel. „Insgesamt war auf jeden Fall mehr drin, aber der Gegner war gut und hat verdient gewonnen, keine Frage. Wir haben es nicht geschafft, sie richtig unter Druck zu setzen.“

Ganz im Gegenteil, die Gastgeber kämpften zwar, konnten aber weder in Sachen Zweikampfführung noch in spielerischer Hinsicht mithalten. In der 50. Minute markierte der erst zur Pause eingewechselte Schliesing das 1:2, elf Minuten später besorgte er per Foulelfmeter das 1:3. Gonsenheim machte auf, spielte hinten Mann gegen Mann - und hätte gut und gern 1:6, 1:7 hinten liegen können, ehe Damir Bektasevic in der 77. Minute den einzigen weiteren gefährlichen Gonsenheimer Schuss losließ.

„Wir haben uns gewehrt, aber die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht hundertprozentig umgesetzt“, klagte Ay, der die Elfmeterentscheidungen in ihrer Summe, vorsichtig gesprochen, „ein bisschen fragwürdig“ fand, aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. Homburg, das ist die schlichte Erkenntnis, war einfach eine Nummer zu groß.

SV Gonsenheim: Braun - Kirn, Itjeshorst, Rudolf, Gsimbsl - Magin (31. Bektasevic), Kimnach (63. Zinram) - Pennella, Keyhanfar (38. Petreski) - Szymanek, Dadachev.



Zweikampfsieger aus Homburg ..


Highlight des Tages aus Gonsenheimer Sicht (1 : 0 in 9.)


Kevin Gsimbsl mit Ball in Richtung Gästetor ...


Ab der 20. Minute waren die Gäste aus Homburg die bessere Elf ..


SVG-Keeper Axel Braun hielt einen von 3 (!) Elfmetern ..


Hier trifft Keyhanfar Babak den Ball nicht richtig. Ein Großteil der Gastgeber
spielte an diesem Tag unter ihren Möglichkeiten (zuviel Respekt ?)


Eine der wenigen Chancen der Mainzer in Halbzeit Zwei ...


Anders die Gäste, in der zweiten Hälfte drehten Sie auf ...


Wo ist der Ball ....

Fazit: Der FC 08 Homburg gehört eine Klasse höher und wenn der SVG
wieder in Normalform spielt ist ein Platz weit oben möglich ...
 
3.Pl.
Sa.10.03.2012   Quelle AZ-Online vom 13.03.2012

Gonsenheimer zeigen Moral

12.03.2012 - MAINZ

OBERLIGA SVG schafft in Neunkirchen nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 / Petreski verletzt raus

(tor). Erst Arminia Ludwigshafen, dann FC Homburg, nun Borussia Neunkirchen - der Spielplan hat zurzeit einiges vor mit den Oberliga-Fußballern des SV Gonsenheim, die auch im dritten Topspiel des neuen Jahres sieglos blieben. Beim 2:2 im Saarland holte das Team von Aydin Ay allerdings einen 0:2-Pausenrückstand auf. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war das Unentschieden verdient“, kommentiert der Trainer, „die Jungs haben richtig gut gefightet und immer dran geglaubt.“

Nachdem Aleksandar Petreski zu Spielbeginn in einer Eins-gegen-eins-Situation den Ball zwar an Borussen-Keeper Sebastian Grub, aber auch denkbar knapp am Tor vorbei geschossen hatte, kassierten der SVG in der 17. und 18. Minute einen Doppelschlag: Erst traf Artur Mezler nach Freistoß per Kopf aus spitzem Winkel, dann drosch Nazif Hajdarovic den Ball nach Flanke von Selcuk Kaban aus kurzer Distanz in die Maschen. „Nach dem 1:0 hatten wir einen Riesen-Bruch im Spiel, wir waren komplett von der Rolle“, berichtet Ay, „wir haben momentan einfach nicht diese Selbstsicherheit aus der Hinrunde.“ Glück hatten die Gäste, dass Neunkirchen nicht das 3:0 nachlegte, ehe es den Gonsenheimern gelang, das Geschehen etwas unter Kontrolle zu bringen. „Wir haben dann umgestellt und Rufat Dadachev auf die Sechserposition gezogen. Da hat er uns am Leben gehalten, denn er brachte Ruhe ins Spiel.“

Allerdings dauerte es trotz spielerischen Übergewichts bis zur 83. Minute, ehe die Gäste zum Anschlusstreffer kamen. Petreski, der in der 65. Minute eine weitere „Hundertprozentige“ vergab, wurde im Strafraum gefoult und musste anschließend mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden. Dadachev verwandelte den fälligen Strafstoß, und der für Petreski eingewechselte Nenad Simic, der aufgrund seiner Größe und Kopfballstärke in die Sturmmitte rückte, war am Ausgleich beteiligt: Die Kopfballablage des Debütanten sollte Dadachev finden, der aber an der Strafraumgrenze gefoult wurde. Dennis Kirn zimmerte den anschließenden Freistoß in den Winkel. „Ein sensationelles Tor“, jubelt Ay. „Für die Moral war das ein ganz, ganz wichtiger Punktgewinn.“

SV Gonsenheim: Braun - Gsimbsl, Itjeshorst, Rudolf, Frey - Kirn, Bektasevic (64. Kimnach) - Pennella (80. Keyhanfar), Dadachev, Zinram - Petreski (83. Simic).


Kopfballduell von Rufat Dadachev und seinem Gegenspieler


Hier haben schon alle Gonsenheimer gejubelt. Aleksander Petreski
schiebt den Ball mit viel Gefühl am Torwart vorbei und der Ball landet
wider erwarten Millimeter neben dem Pfosten


Nach schwacher Abwehr Leistung fällt das 1:0 für die Hausherren


Keeperabwehr ...


Den Ball zu weit vorgelegt - Chance vorbei (65.)


Gonsenheimer Abwehrbemühungen


 
3.Pl.
So.18.03.12   Quelle AZ-Online vom 19.03.2012

Gonsenheimer schlagen sich selbst

19.03.2012 - MAINZ  /  Von David Weber

OBERLIGA SVG schießt kapitalen Bock und unterliegt dem FK Pirmasens unglücklich 0:1 / Mangelnde Durchschlagskraft

Durch ein äußerst ärgerliches Gegentor in der 82. Minute hat Fußball-Oberligist SV Gonsenheim gegen den FK Pirmasens 0:1 (0:0) verloren. Nach einem kapitalen Fehler des früh eingewechselten Nenad Simic überwand Sebastian Schad - ebenfalls von der Bank gekommen - den machtlosen Marvin Bylsma im SVG-Kasten. Durch die Niederlage rutscht Gonsenheim auf den fünften Rang ab.

Simic wusste direkt, dass da etwas völlig schief gelaufen war: Nachdem FK-Angreifer Schad den Ball problemlos versenkt hatte, schlug der Winterneuzugang die Hände über dem Kopf zusammen, fiel auf die Knie und ging mit dem Oberkörper zu Boden. „Nie spiele ich solche Bälle“, ärgerte er sich nach Schlusspfiff noch über seinen Patzer. Simic hatte einen Pass von Kevin Frey in die Mitte zu Keeper Bylsma weiterleiten wollen, traf den Ball aber nicht gut und übersah zudem Sebastian Schad im Rücken des Innenverteidigerkollegen Andreas Rudolf. Schad fing den Pass ab und traf zum 0:1. „Das ist Scheiße, aber mit solchen Fehlern muss man leben“, kommentierte der sichtlich enttäuschte Simic. Gonsenheims Trainer Aydin Ay wollte ihm keinen Strick daraus drehen: „Das kann immer mal passieren“.

Es wäre auch ungerecht gewesen, wenn er den Bosnier zum Sündenbock erklärt hätte. Nachdem Jan Itjeshorst schon nach zehn Minuten mit Pferdekuss vom Platz musste, rückte der Ex-Pirmasenser Simic - zuletzt im Mai 2008 für die Pfälzer im Einsatz - in die Innenverteidigung. Und er machte seine Sache - wie die ganze Gonsenheimer Hintermannschaft - richtig gut: Als Turm in der Luft und sicher am Boden verlieh Simic dem SVG Sicherheit. „Wir haben in der Defensive ein sehr gutes Spiel abgeliefert“, fand auch Ay. Im Spiel nach vorne ging dagegen nicht viel: Eine einzige Chance hatte der SVG, als Stefano Pennella mit einem unplatzierten, aber sehr scharf geschossenen Freistoß aus gut 25 Metern die Latte (52.) traf. „Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, bemängelte Ay.

Weil auch die Gäste mit den Ex-Lauterern Thomas Riedl und Sebastian Reinert nicht den unbedingten Zug zum gegnerischen Tor entwickeln wollten, passierte sehr wenig. „Das war ein typisches 0:0-Spiel“, sagte Ay. Für Aufregung im negativen Sinn sorgte eine schlimme Szene (60.), in der Niels Magin und der Pirmasenser Christian Henn mit den Schädeln aneinander rasselten. Beide mussten ausgewechselt werden, Magin trug eine kleine, Henn eine stark blutende Platzwunde davon. Apropos Aufregung: Der sonst sehr energische Aydin Ay verbrachte fast 80 Minuten ruhig sitzend, den Edding fest in der Hand, auf der Trainerbank. Erst zum Schluss taute er auf - doch es half nichts mehr. „Eine ganz bittere Niederlage für uns“, zog Ay trotz Zufriedenheit über das Spiel seines Teams ein trauriges Fazit. Und die Schiedsrichterleistung? „Einwandfrei“.

SV Gonsenheim: Bylsma - Gsimbsl, Rudolf, Itjeshorst (10. Simic), Frey - Magin (63. Szymanek), Kimnach (76. Bektasevic) - Zinram, Kirn, Pennella - Keyhanfar.



Gonsenheimer Abwehr auf in Alarmbereitschaft ..


Keyhanfar Babak im Fünfmeterraum vom FKP ..


.... nächste Möglichkeit für ihn ....


Torhüter Marvin Bylsma erwartet den Schuss ...


Eine weitere Möglichkeit für die Gastgeber ..


Durchgesetzt ...


Kurz vor Schluss verliert unsere Abwehr einen sicher geglaubten Ball.
Dieser landet direkt bei der gegnerischen Sturmspitze. Der Spieler kann
allein aufs Tor zulaufen und hält ungehindert drauf. Unser Keeper
M. Bylsma kommt noch mit den Fingerspitzen dran, kann den scharf
geschossenen Ball aber nicht aus dem Tor lenken ..



Zweikampf kurz vor dem heimischen 16er ...


Angriffsende ...
 
6.Pl.
Sa.24.03.12   Quelle AZ-Online vom 26.03.2012

Gonsenheim wird eiskalt erwischt

26.03.2012 - SALMROHR

OBERLIGA SVG zeigt in Salmrohr nach der Pause Moral, kassiert dennoch eine 2:5-Niederlage

(tor). Eine deftige 2:5-Niederlage bezog Fußball-Oberligist SV Gonsenheim beim FSV Salmrohr. Mit nur einem Punkt aus den vergangenen sechs Auswärtsspielen und insgesamt sechs Partien ohne Sieg sind die Gonsenheimer im Mittelfeld der Tabelle auf Rang sechs angekommen. „Wir hatten wieder mal die größeren Spielanteile und haben versucht, das Spiel nach vorne zu gestalten. Aber der Gegner hat eiskalt die Tore gemacht“, fasste Gonsenheims Trainer Aydin Ay zusammen.

Beispielsweise in der zehnten Minute, als die Gäste nach engagiertem Beginn einen „individuellen Fehler im Abwehrzentrum“ (Ay) begingen und so Alexander Adrian das 1:0 ermöglichten. Nach einer halben Stunde kamen sich SVG-Innenverteidiger Jan Itjeshorst und FSV-Knipser Dino Toppmöller im Strafraum näher, „ein leichter Schubser“ genügte laut Ay zum Pfiff. Toppmöller selbst verwandelte den fälligen Strafstoß zur 2:0-Halbzeitführung. „Wir hatten in der ersten Halbzeit keine hundertprozentige Chance, die letzte Konsequenz war nicht da“, analysierte Ay, „aber in Halbzeit zwei kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Engagement, Wille, Kampf - alles hat gestimmt.“

Bereits kurz nach dem Wiederanpfiff zirkelte Damir Bektasevic einen Freistoß von der Strafraumgrenze in den Wimkel (47.), doch Markus Bauer (55.) stellte den alten Abstand wieder her. Kevin Gsimbsl hatte Max Kimnach zuvor mit einem unbedachten Anspiel in Bedrängnis gebracht.

„Die Mannschaft hat eine super Moral gezeigt, sie haben sich nicht beeindrucken lassen“, lobte Ay sein Team, das erneut zum Anschluss kam, als Babak Keyhanfar einen Pfostenschuss des eingewechselten Kemal Acar abstaubte (71.). Doch ein schnell ausgeführter Freistoß brach den Mainzern das Genick. Wieder war Toppmöller der Torschütze (75.), in der 79. legte er mit dem 19. Saisontor das 5:2 nach.

SV Gonsenheim: Bylsma - Frey, Itjeshorst, Rudolf, Gsimbsl - Kimnach, Kirn (78. Simic) - Zinram (82. Kubis), Bektasevic, Pennella (66. Acar) - Keyhanfar.



Kampf um den Ball ...


Eine Möglichkeit für den SVG ..


Zunächst kam Gonsenheim vor das Gästetor, konnte das aber nicht nutzen


Mit drei Toren und mindestens ebenso vielen weiteren Möglichkeiten machte Dino
Topmöller den Gonsenheimern das Leben heute mehr als schwer und war
auch selten von mehreren Gonsenheimer Abwehrspielern aufzuhalten.



Damir Bectasevic lässt nach diesem direkten Freistoss zum
2:1 die Hoffnung der Gonsenheimer noch einmal kurz aufflammen ..


Aufgehalten ...


Dennoch legen die Gonsenheimer noch einmal nach. Pfostenschuss vom
Kemal Acar, den Babak Keyhanfar im Nachschuss verwandelt...


Abspiel ....


Marvin im Einsatz ...
 
7.Pl.
Sa.01.04.12   Quelle AZ-Online vom 02.04.2012

Der befreiende Dreier

SV GONSENHEIM Oberligist schlägt Völklingen 3:1 / Erster Sieg seit sechs Spielen

MAINZ. Der SV Gonsenheim hat sein Saisonziel erreicht. 40 Punkte gelte es zu holen, erklärte Abteilungsleiter Frank Specht immer wieder, auch als es in der Tabelle der Fußball- Oberliga schon längst eher nach Aufstiegs- denn nach Abstiegskampf aussah.
Durch einen 3:1 (1:0)-Sieg gegen Röchling Völklingen haben die Gonsenheimer nun 41 Zähler auf dem Konto – nur drei weniger als der Tabellenzweite Hauenstein, aber 15 mehr als der Vorletzte Waldalgesheim. Wichtiger noch als der längst nicht mehr angezweifelte Klassenerhalt war die befreiende Wirkung des Sieges.
Sechs Spiele waren die Gonsenheimer zuvor ohne dreifachen Punktgewinn geblieben. „Gonsenheimer Jungs, wir sind alle Gonsenheimer Jungs“ sangen die Spieler, als sie nach der Partie im Kreis hüpften und ihren Erfolg feierten. „Wir haben über 90 Minuten ein anderes Gonsenheim gesehen als die Wochen zuvor“, freute sich Trainer Aydin Ay, „da war eine Mannschaft auf dem Platz, die richtig Spaß gemacht hat.“ Hinzu kamen entgegenkommende Gäste. In der ersten Minute foulte Torwart Sebastian Buhl Babak Keyhanfar. Dennis Kirn verwandelte den fälligen Strafstoß nach genau einer Minute und elf Sekunden zur Führung.
Die Gonsenheimer Abseitsfalle packte ein ums andere Mal zu, und wenn die spielfreudigen, aber unstrukturierten Gäste doch durchkamen, vergaben sie beste Chancen – wie in der 16. Minute, als Claudio Meli das leere Tor nicht traf. Gonsenheims Sechser Maximilian Kimnach schoss an die Latte (33.), Jonathan Zinram vergab aus spitzem Winkel (38.). 
In der 53. Minute machte es Zinram, auf Position „neuneinhalb“ (Ay) eingesetzt, besser und netzte aus kurzer Distanz ein, nachdem Stefano Pennella bis zur Grundlinie durchgelaufen war und in den Rückraum gepasst hatte. Andersrum war die Rollenverteilung beim 3:0: Zinram spielte zu Pennella, der Richtung Tor lief und das Leder aus rund 22 Metern ins obere kurze Eck hämmerte (68). Die Gäste gaben sich nicht auf, kamen nach einem Freistoß und zu zögerlichem Rauslaufen durch Torwart Marvin Bylsma durch einen Kopfball von Idir Meridja zum Anschluss (78.).

In der turbulenten Schlussphase hagelte es Strafraumszenen hüben wie drüben, doch weitere Tore fielen nicht. „Die Jungs hätten sich noch mehr belohnen müssen“, sagte Ay angesichts zahlreicher hochkarätiger Chancen, „ich hätte mir gewünscht, dass sie sich den Frust wegballern.“ Aber Keyhanfar (56., 88.), Damir Bektasevic (62.), Kemal Acar (87.) und Zinram (88.) ließen einen Kantersieg liegen. Pech hatte Nenad Simic, der in der Innenverteidigung den Vorzug vor Andreas Rudolf bekommen hatte, der damit erstmals in dieser Saison nicht in der Startelf stand. Nach einer halben Stunde musste der Winter-Neuzugang nach einem Pressschlag wieder vom Feld.

SV Gonsenheim:
Bylsma – Frey, Itjeshorst (73. Magin), Simic (31. Rudolf), Gsimbsl – Bektasevic, Kimnach, Kirn, Pennella (72. Acar) – Zinram, Keyhanfar



Was suchen die denn immer, vor jedem Spiel .....


Der Gästekeeper holt den durchgelaufenen Babak
Keyhanfar von den Beinen (1.)


Dennis Kirn verwandelt sicher (2.)


Der Schiedsrichter ist auf Ballhöhe ....


Nenat Simic heute von Beginn an im Abwehrzentrum und bis zu seiner
verletzungsbedingten Auswechslung mit einer sicheren Leistung


Nach Anspiel von Stefano Penella Baut Jonny Zinnrahm mit einem
herrlichen Schuss aus halbrechter Position den Vorsprung aus ...


Marvin B. bei der Arbeit .....


Ernst schaut genau zu, was "sein" Torhüter da so macht ...


Keyhanfar Babak mit einer Chance. Heute mit einer schwankenden
Leistung, von Top bis Flop ...

Ich weiß jetzt was sie im Bild ganz oben gefunden haben: 3 Punkte ...
(Scherz)
 
6.Pl.
So.15.04.12   Quelle AZ-Online vom 16.04.2012

Simic trifft zum 2:2 gegen Ex-Kollegen

16.04.2012 - ELVERSBERG

SV GONSENHEIM / Oberligist kommt in der Schlussminute bei Elversberg II zum Unentschieden

(tor). Ausgerechnet Nenad Simic markierte in der 90. Minute des Oberliga-Fußballspiels seines SV Gonsenheim beim SV Elversberg II den 2:2-Ausgleich. Drei Jahre hatte der 28-Jährige für die Saarländer die Schuhe geschnürt, ehe er im Winter bei den Mainzern anheuerte - und nun gegen die Ex-Kollegen sein erstes Saisontor erzielte.

„Ein absolut gerechtfertigtes Ergebnis in einem Spiel, das nicht sehr ansehnlich war. Der Platz war schlecht bespielbar, und wir haben schnell gemerkt, dass es mit spielerischen Mitteln schwierig wird. Also wurden viele lange Bälle gespielt“, fasst SVG-Trainer Aydin Ay das Geschehen zusammen. Axel Braun, der im Gonsenheimer Tor den Vorzug gegenüber Marvin Bylsma erhalten hatte, musste in der vierten Minute rettend eingreifen. Auf der Gegenseite hatte Rufat Dadachev eine „Halbchance, ansonsten haben sich beide Mannschaften neutralisiert. Das war nicht schön“, erzählt Ay. Folgerichtig fiel das 1:0 für die Gastgeber nach einem Eckball, den Braun unterlaufen hatte, so dass Rouven Weber einnicken konnte (36.). Eine ähnlich dicke Chance nach einer Ecke ließ Gonsenheims Stürmer Babak Keyhanfar eine Minute später ungenutzt.

Besser machte es Stefano Pennella, der in der 52. Minute nach Balleroberung durch Maximilian Kimnach im Mittelfeld und überlegtem Querpass zum Ausgleich einnetzte. Doch fünf Minuten später gingen die Gastgeber erneut in Führung: Christoph Holste traf per 25-Meter-„Sonntagsschuss“ aus spitzem Winkel. „Wir haben trotzdem nicht aufgesteckt und hohes Risiko gespielt“, berichtet Ay. Zehn Minuten vor Spielende kam Stürmer Arif Güclü aus der eigenen A-Jugend zum ersten Saison-Einsatz, die Gonsenheimer rannten an, kamen aber nicht zu klaren Abschlüssen - ehe Simic aus dem Gewühl heraus den Ausgleichstreffer erzielte. Ay zeigte sich insgesamt zufrieden: „Der Platz hat nicht viel hergegeben. Von daher haben die Jungs das gut gemacht. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen: Nach sechs Spielen ohne Sieg und dann einem gewonnenen Heimspiel hängen die Kirschen noch nicht im Himmel.“

SV Gonsenheim: Braun - Frey, Magin (81. Güclü), Simic, Gsimbsl (60. Bektasevic) - Pennella, Kirn, Kimnach (75. Szymanek), Zinram - Dadachev, Keyhanfar.



3 Abspielmöglichkeiten für Stefano Penella ...


Axel Braun kann die frühe Führung der Gastgeber verhindern (4.)


Die Abwehr der Gonsenheimer in Aktion (Nenat Simic)


8 Blaue im Fünfmeterraum - können den Führungstreffer nach
einer Ecke nicht verhindern (36.)


Babak Keyhanfar köpft im Gegenzug übers Tor


Stefano Penella allein vorm Torwart lässt sich den Ausgleichstreffer
nicht entgehen (1:1 / 52.)


Mit einem Sonntagsschuss aus über 20m Entfernung, volley genommen,
geht Elversberg erneut in Führung (57.)


Aber in der 90. Minute kann der ehemalige Elversberger Nenat Simic
den Ausgleich für die Gonsenheimer erzielen. Endstand 2:2

 
6.Pl.
So.22.04.2012   Quelle AZ-Online vom 23.04.2012

Gonsenheimer treffen nur Alu

23.04.2012 - GONSENHEIM  Von Martin Gebhard

OBERLIGA Bitteres 0:2 gegen Mechtersheim / Keeper Braun unterläuft vor erstem Treffer folgenschwerer Fehler

Kräftige Hagelschauer, immer wieder durch Gewittergrollen unterbrochen. Auf der Waldsportanlage am Mainzer Wildpark wurde für Oberligist SV Gonsenheim eine typische zweite Halbzeit eingeläutet, in der es sich im Fußball oft rächt, wenn man zuvor mit seinen Torchancen grob fahrlässig umgegangen war…

Die Gäste vom TuS Mechtersheim schossen noch zwei Tore und die Gonsenheimer standen beim 0:2 (0:0) vor rund 180 Zuschauern mit leeren Händen da. Niedergeschlagen, mit hängenden Köpfen und leeren Blicken sank der Tabellensechste nach dem Schlusspfiff auf den nassen Kunstrasen. Der Mann mit der Nummer elf, der Gonsenheimer Stürmer Rufat Dadachev, verstand die Welt nicht mehr: „Wir hätten noch drei Stunden spielen können und hätten nicht ins Tor getroffen.“ Die Kellerkinder aus der Rhein-Pfalz hüpften vor Freude im Kreis herum. Denn diese drei Punkte können für den Drittletzten im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sein.

„Wir hätten gewinnen müssen“, ärgerte sich der Gonsenheimer Trainer Aydin Ay, ohne seinen Jungs irgendeinen Siegeswillen absprechen zu wollen. Denn das Spiel hätten die Seinen in der ersten Viertelstunde bereits entscheiden können, ja müssen: Eine ganz dicke Chance spielten sich die pausenlos anrennenden Gastgeber bereits nach wenigen Sekunden heraus. Doch frei aus kurzer Distanz traf SVG-Angreifer Babak Keyhanfar nur den Pfosten. Gleich mehrere Male zeichnete sich hernach Gäste-Torwart Konstantin Stengel aus.

Kurz vorm Pausenpfiff donnerte der für den im Gesicht mit den Stollen getroffenen Niels Magin (30.) eingewechselte Damir Bektasevic die Kugel an die Unterkante der Latte. Aber auch die Gäste hatten - wenn auch aus spitzem Winkel - einen Lattentreffer durch Jan-Michael Drese zu verzeichnen (31.). Diesem gelang aber in der 80. Minute ein kurioses und für die Gonsenheimer gleichermaßen ärgerliches Tor. Einen langen Ball von Mechtersheims Eduard Fahrad, zwar mit Effet, aber langsam ansegelnd, ließ Axel Braun über sich passieren. Ein harmloser Ball, den Drese locker in die Maschen schob. Unhaltbar war indes der nächste Treffer, der nur zwei Minuten später fiel: Aus zwanzig Metern hämmerte Kevin Siegel den Ball ins lange obere Toreck. Über eines ärgerte sich SVG-Coach Ay allerdings doch noch mächtig: Daran, dass der nicht immer souveräne Schiedsrichter Matthias Vogel (Malberg) nicht gepfiffen hatte, als der Gästetorwart den freien Dadachev im Strafraum umgerissen hatte. Das war in der 62. Minute.

SV Gonsenheim: Braun - Gsimbsl (69. Szymanek), Rudolf, Itjeshorst, Frey - Zinnram, Magin (30. Bektasevic), Kirn, Pennella (79. Sim)


1. Minute, nach Vorlage von Rufat Dadachev schießt Keyhanfar Babak
an den Pfosten .....


Keyhanfar Babak hatte 2 hundertprozentige Einschussmöglichkeiten ..


Achtung, sonst Elfmetergefahr ...


Kämpfer und Co-Trainer Niels Magin erwischte es mehrmals und
musste später ausgewechselt werden ...


Eine der Chancen der Gäste ...


Niels Magin bei der Arbeit ...


Der SVG versucht erfolglos ein Tor zu erzielen ..

Fazit: Auch wenn ein Torwartfehler die Niederlage einleitete, es hätte zu
diesem Zeitpunkt schon 5 : 2 stehen können ...
 
6.Pl.
Sa.28.04.12  

Quelle AZ-Online vom 30.04.2012

Endlich wieder ein Erfolg in der Fremde

30.04.2012 - HAUENSTEIN

SV GONSENHEIM 3:1 in Hauenstein bedeutet den ersten Auswärtssieg nach der Winterpause

(tor). Einen 3:1-Erfolg brachte Fußball-Oberligist SV Gonsenheim vom SC Hauenstein mit. Durch den ersten „Dreier“ in der Fremde im laufenden Jahr festige die Mannschaft von Trainer Aydin Ay im zweiten Oberliga-Jahr den Platz im oberen Tabellendrittel. „Es war glühend heiß“, sagt Ay, „aber beide Mannschaften haben sich wirklich nicht geschont. Hut ab! Das war ein spielerisch sehr hohes Niveau.“

Wobei in Durchgang eins die Gastgeber klare Vorteile hatten. „Es macht richtig Spaß, den Hauensteinern zuzuschauen, und auch gegen sie zu spielen“, schwärmt Ay förmlich vom Gegner, der durch einen blitzsauberen Konter, abgeschlossen von Julian Scharfenberger (17.), in Führung ging. „Sie haben uns das Spiel überlassen und uns dann brutal ausgekontert“, berichtet Ay, „wir hatten Glück, dass wir nicht 0:2, 0:3 hinten liegen.“ Stattdessen stand es nach 21 Minuten 1:1: Dennis Kirn schoss aus „gefühlt 40 Metern“ einen Freistoß direkt aufs Tor, „ein schöner Strahl“ der Marke Cristiano Ronaldo, direkt ins Torwarteck. Ein Gewaltschuss, der den verunsicherten Gonsenheimern etwas Beruhigung verschaffte.

In der Pause sammelten sich die Gäste und legten sich eine veränderte Strategie zurecht. „Die zweite Halbzeit ging dann klar an uns“, sagt Ay. Stefano Pennella („in der zweiten Halbzeit mit einem sensationellen Spiel“) bediente per Flügelwechsel Johnathan Zinram, dessen Hereingabe verwertete Rufat Dadachev mit seinem 13. Saisontor im Nachfassen zur Führung (52.). Hauenstein wehrte sich, rannte an und eröffnete den Gästen Konterchancen. In der 82. Minute war es dann Grzegorz Szymanek, der in bester Torjäger-Manier einen verunglückten Pennella-Schuss am langen Pfosten zum Endstand einschob - das zweite Saisontor für den Polen. „Für ihn freut es mich, dass er nach so langer Zeit wieder getroffen hat“, sagte Ay. „Wir haben einige gute weitere Konterchancen liegen lassen, aber ein höherer Sieg wäre auch des Guten zuviel gewesen.“

SV Gonsenheim: Braun - Frey, Rudolf, Itjeshorst, Gsimbsl - Zinram, Kirn, Bektasevic (74. Kubis), Pennella - Keyhanfar (62. Szymanek), Dadachev (84. Güclü).


Szene aus dem Mittelfeld


Das 0:1 nach einem langen Pass durch die Abwehr


Einen Schritt schneller


SVG-Keeper bei der Abwehr


Den erste Versuch zum Führungstreffer setzt Rufat Dadachev an die Latte ...


... um dann diese elegante Vorlage selbst zu nutzen, zum 1:2 für den SVG


Das 1:3 durch "Greg" Szymanek


Unterstützt wurden die Oberliga Kicker des SVG bei diesem Auswärtssieg
gleich von zwei A-Jugendlichen

 

6.Pl.
So.06.05.12   Quelle AZ-Online vom 07.05.2012

Zu spät und zu kopflos

OBERLIGA SV Gonsenheim unterliegt Spvgg. Wirges am Wildpark 1:2

07.05.2012 - AZ-MAINZ / Von David Weber

Am Ende war der unbedingte Wille beim SV Gonsenheim deutlich zu spüren. Aydin Ays Oberliga-Kicker fighteten, rannten, schlugen trotzig ihre Bälle in den Strafraum der Spvgg. Wirges. Wenn ambitionierte Fußballer überhaupt remishungrig sein können - die Gonsenheimer waren es. Nach einem Sprint über das ganze Feld vereitelte Stefano Pennella mit einer feinen Grätsche das entscheidende Kontertor, um direkt im Anschluss den letzten Angriff einzuleiten - war aber nix mit dem späten Ausgleich. Wenig später pfiff der Schiri ab, Endstand: 1:2 (0:0). „Ich muss das erstmal sacken lassen“, sagte der Mittelfeldmann Maximilian Kimnach.

Nun ja, so nervenaufreibend war das Spiel eigentlich nicht gewesen. Gerade in der ersten Halbzeit ging ziemlich wenig: Gonsenheim hatte viel Ballbesitz, „80 Prozent vielleicht“, schätzte Trainer Ay. Hinten ließen sich Jan Itjeshorst & Co. von den aggressiv angreifenden Gästen nicht beeindrucken, vorne fiel den Gonsenheimern nichts ein. „So wie wir in der ersten Hälfte gespielt haben, ist es schwer, Tore zu machen“, gab der SVG-Coach zu. Grzegorz Szymanek hatte eine Schusschance, wurde aber geblockt (22.), Sturmkollege Rufat Dadachev scheiterte an Nikola Beslac (37.). Auf der Gegenseite war SVG-Torwart Axel Braun bei einem Freistoß von Christian Meinert aufmerksam (42.). „Uns fehlen gegen tief stehende Gegner die Ideen“, bemängelte Max Kimnach. Vielleicht hatte auch der Wolkenbruch, der kurz vor dem Spiel eingesetzt hatte und wegen dem fünf Minuten später angepfiffen wurde, den Gonsenheimern das Konzept verhagelt. Auf jeden Fall waren dem Angriffsspiel erst nach der Pause Attribute wie druckvoll zuzuschreiben.

Doch richtige Chancen gab es immer noch nicht. Dafür wurde es am eigenen Strafraum gefährlich: Braun und Itjeshorst waren sich nach einem langen Pass nicht einig, Wirges-Angreifer Lars Bohm und schob locker zum 0:1 ein (55.). Nur sechs Minuten später: Ecke Meinert, Braun wehrte den Kopfball von Yannik Finkenbusch stark, aber genau vor die Füße von Namensvetter Christopher ab - 0:2. Endlich wachte der Wildpark auf. Kimnach brachte mehr Struktur ins SVG-Spiel, Pennella verkürzte in der 75. Minute. Dann legte sich Finkenbusch (Wirges) erst mit dem Assistenten, dann mit dem Schiedsrichter an und sah mit einem Schlag Gelb-Rot. Wütend griff Gonsenheim an, doch zu spät, „zu kopflos“ (Ay) und vergeblich.

SV Gonsenheim: Braun - Gsimbl (57. Zinnram), Rudolf, Itjeshorst, Frey - Bektasevic (64. Kimnach), Magin, Kirn, Pennella - Szymanek (68. Güclü), Dadachev.


Zweikampf


Der SVG-Keeper hält den Ball ...


.... und auch hier bleibt Axel Sieger


Die Heimmannschaft beim Angriff


Vor der Ballabgabe


Hier fällt der Anschlusstreffer
 

6.Pl.
Sa.12.05.12   Quelle AZ-Online vom 14.05.2012

Bruch im Gonsenheimer Spiel

14.05.2012 - ROSSBACH

OBERLIGA SVG verliert nach 2:0-Führung beim abstiegsbedrohten SV Roßbach/Verscheid noch 2:5

(tor). Eine 2:5-Niederlage kassierte Fußball-Oberligist SV Gonsenheim beim SV Roßbach/Verscheid - und das nach 2:0-Führung. Wie zuletzt bereits gegen Wirges und Mechtersheim unterlagen die Mainzer gegen ein Team, das im Abstiegskampf steckt.

Die Gäste begannen konzentriert und hatten in der 24. Minute das Glück auf ihrer Seite: Ein von Stefano Pennella getretener Freistoß von der Außenposition flog an Freund und Feind vorbei ins Tor. Nur zwei Minuten später legte Rufat Dadachev das 2:0 nach, nachdem Grzegorz Szymanek einen von Andreas Rudolf gespielten Pass in die Tiefe gekonnt für seinen Sturmpartner verlängerte. „Danach haben wir vielleicht gedacht, wir müssen nicht mehr so viel investieren“, stellte Trainer Aydin Ay einen Bruch im Spiel seiner Mannschaft fest. „Total unnötig“ fand Ay den Anschlusstreffer in Minute 38, als Johnathan Zinram ohne Not zu Torhüter Marvin Bylsma zurückspielte, dessen langer Ball postwendend zurückkam und bei Jan Patrick-Kadiata landete, der im Eins-gegen-Eins gegen Gonsenheims Keeper die Oberhand behielt.

„Roßbach hat die Punkte unbedingt gebraucht. Die haben sich richtig in einen Rausch reingespielt“, analysierte Ay. Hinzu kam das 2:2 zu einem „psychologisch ungünstigen Zeitpunkt“, nämlich direkt nach Wiederanpfiff. „Dennis Kirn wurde in meinen Augen gefoult“, sagte der Trainer. Der Ball landete schnell im Rücken des Innenverteidiger-Duos, das Rudolf nach einer halben Stunde gemeinsam mit dem A-Jugendlichen Manuel Mayer gebildet hat. Nach Nenad Simic und Jan Itjeshorst war auch der angeschlagen ins Spiel gegangene Niels Magin ausgefallen. Kadiata blieb im direkten Duell mit Bylsma erneut cool. Pech hatten die Gäste in der 54. Minute, als ein Freistoß von Thomas Esch an den Pfosten klatschte und zu Ebewa-Yam Mimbala prallte, der zur Führung einschob. Esch selbst legte das 4:2 nach (67.), ehe Kadiata mit seinem dritten Streich den Endstand herstellte (75.).

„Wenn man auswärts 2:0 führt, muss man das einfach nach Hause schaukeln. Wir haben uns zwar auch noch Schusschancen herausgearbeitet, aber Roßbach hat um jeden Grashalm gekämpft“, gesteht Ay die verdiente Niederlage ein, durch die sein Team nun wieder ein negatives Torverhältnis aufweist.

SV Gonsenheim: Bylsma - Frey, Magin (31. Mayer), Rudolf, Zinram - Pennella, Kirn, Gsimbsl (67. Güclü), Bektasevic - Dadachev (75. Kubis), Szymanek.














 
6.Pl.
Di.15.05.12   Quelle AZ-Online vom 16.05.2012


...dann tut mir das brutal leid“

16.05.2012 - GONSENHEIM

Von Torben Schröder

OBERLIGA Gonsenheimer 2:2 gegen Köllerbach mit Beigeschmack / Trainer Ay entschuldigt sich für Ausgleichstreffer

„Ich möchte mich komplett von diesem Spiel distanzieren, das hat damit, wie ich mir Fußball vorstelle, nichts zu tun.“ Der SV Gonsenheim hatte im Oberliga-Spiel gegen Abstiegskandidat SF Köllerbach nach 0:2-Rückstand noch 2:2 gespielt, aber vor allem das Zustandekommen des Ausgleichs lag Trainer Aydin Ay im Magen. „Wenn sowas über den Abstieg entscheidet, tut mir das brutal leid.“

In der 66. Minute hatte Köllerbach bei 2:1-Führung den Ball ins
Aus gespielt, weil einer ihrer Spieler am Boden lag. Gonsenheim hatte Einwurf, brachte den Ball an die Strafraumgrenze, wo Stürmer Grzegorz Szymanek stand. Statt zum Torwart zu spielen, löffelte der Gonsenheimer die Kugel Richtung Tor - über Keeper Sebastian Flauß hinweg. Das Tor zählte, der Schiedsrichter hatte regeltechnisch keine Wahl. „Das war keine Absicht, das hat man gesehen“, sagte Gonsenheims sportlicher Leiter Jürgen Collet. „Sowas kann immer passieren, aber dann gleicht man das aus“, hoffte der erboste Gäste-Trainer Bigvava Melori darauf, im Gegenzug zu dem Malheur die erneute Führung von den Hausherren quasi geschenkt zu bekommen. Das wiederum hielten Ay und Collet für unmöglich.
Also wurde normal weitergespielt - was die Köllerbacher so sehr aufregte, dass Nicolas Delahaye (68.) nach grobem Foul und Flauß (74.) nach Tätlichkeit die Rote Karte sahen. Die hatte zuvor bereits Gonsenheims Torwart Marvin Bylsma vorgehalten bekommen, als er nach einem Schnitzer Nenad Simics Peter Oswald elfmeterreif gefoult hatte. Ronald Houllé verwandelte den fälligen Strafstoß (14.). Acht Minuten später bekam Oswalds Sturmpartner Yannick Schneider von Gonsenheims Andreas Rudolf den Ball serviert und haute ihn per Picke in den Winkel. Immerhin, bei doppeltem Rückstand und in Unterzahl wehrten sich die Hausherren. Rufat Dadachev bediente den durchstartenden Pennella, der mit rechts flach einschob (28.).

Szymanek hatte auf die Schlüsselszene übrigens eine uneindeutige Sicht der Dinge. „Ich wollte zum Torwart spielen“, sagte er, und: „Das war Pech, dass er so weit vor dem Tor stand.“ Zudem habe der Gegner den Ball übertrieben häufig ins Aus gespielt. „Sie sollen Fußball spielen.“ So ganz unfreiwillig war der Ausgleichstreffer also wohl doch nicht. Und dass Köllerbachs Konkurrent Waldalgesheim zur gleichen Zeit 4:0 siegte und die Sportfreunde damit auf einen Abstiegsplatz stieß, macht die Sache aus Sicht der Gäste richtig bitter.

SV Gonsenheim: Bylsma - Frey, Rudolf, Simic, Gsimbsl - Pennella, Kirn, Kimnach (69. Keyhanfar), Zinram (13. Braun) - Szymanek (79. Güclü), Dadachev.




Noch genügend Sicherheitsabstand ...


Der SVG-Keeper erhält nach dieser Abwehr die Rote Karte ....


Steffano Penella dringt zum 1:2 Anschlusstreffer in den Strafraum ein


Rufat Dadachev an der Aussenlinie


Der spätere Torschütze Greg Szymanik zum "kuriosen" 2:2


Eine von mehreren Ausgleichschancen des SVG noch vor der Pause


Auch in Durchgang zwei blieben die Chancen nicht aus

 
6.Pl.