1.Mannschaft Saison
2011/12
- Oberliga Südwest .. es geht auch seriös: Bild
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obere Reihe von links: Sascha
Haack, Andreas Rudolf, Manuel Helmlinger, Johannes Heintz, Babak Keyhanfar, Fabian Schäfer, Jan Itjeshorst, Kemal Acar, Ernst Hennig (Torwarttrainer)
mittlere Reihe von links:
Horst Hensel (Geschäftsführer), Matthias Giese (Physiotherapeuth), Beybal Yuvanc,
Rufat Dadachev,
Dennis Kirn, Aydin Ay (Trainer), Niels Magin (Co-Trainer), Max Kimnach, Robin
Streker,
Stefano Penella, Jürgen Collet (Sportlicher Leiter), Hans Walter Sans
(Stadionsprecher)
untere Reihe von links: Kevin
Frey, Salvatore D'Avino, Marvin Bylsma, Kevin Widera, Axel Braun, Damir
Bektasevic, Kevin Gsimbsl
es fehlen:
Frank Specht (Manager), Nur Al-Qaddo
(Anmerkung vom Fotograf: "Wer hat
bloß den Babak zwischen den Johannes und Fabian gestellt")
Unsere "NEUEN" .. es geht auch seriös: Bild
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obere Reihe von links: Aydin
Ay (Trainer), Robin Streker, Andreas Rudolf, Fabian Schäfer,
Beybal Yuvanc, Kemal Acar, Niels Magin (Co-Trainer)
untere Reihe von links: Kevin
Frey, Salvatore D'Avino, Kevin Widera, Damir Bektasevic, Manuel Helmlinger
FUSSBALL Oberligist schlägt SG Betzdorf 3:1 / Fragwüdiger
Platzverweis für Kimnach / Helmlinger, Dadachev und Bektasevic treffen
Schon der Anfang war symbolisch: Bevor die noch einmal stark verjüngte
Fußball-Mannschaft des SV Gonsenheim in ihre zweite Oberliga-Saison
startete, wurden die „Alten“ Lucien Schmaus, Boris Neff, Martin Hok
und Co. mit Blumensträußen verabschiedet. Für die neu formierte
Gonsenheimer Mannschaft - Durchschnittsalter 22 Jahre - kam es gleich
zum Auftakt gegen Aufstiegsaspirant SG Betzdorf zum echten Härtetest.
Und dieser wurde beim 3:1-Sieg eindrucksvoll bestanden.
Doch zunächst gingen die Gäste, die sehr kompakt spielten, in Führung.
Einen Ballverlust auf der rechten Gonsenheimer Seite nutzte Marco
Vorschneider zum schnellen Zuspiel auf Alexander Baldus, der Keeper
Axel Braun keine Chance ließ (29.). Unglücklich für die bemühten, aber
bisweilen unstrukturierten Gastgeber, die zuvor durch Babak Keyhanfar
binnen drei Minuten dreimal hätten in Führung gehen können.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock für die Gastgeber:
Maximilian Kimnach hatte ein relativ harmloses Foulspiel begangen, es
bildete sich eine Traube, Kimnach bekam von Gäste-Spieler Philipp
Böhmer einen Wischer in Richtung Magengegend - und sah „Rot“ (49.).
Platzverweis. Warum, war nicht zu erkennen. Schiedsrichter Jens Anton
(Homburg): „Keine Aussage. Fragen Sie den Spieler.“ Kimnach: „Ich weiß
es nicht, ich verstehe es nicht, der Schiri wollte es mir nicht
sagen.“ Gäste-Trainer Walter Reitz: „Zu Platzverweisen sage ich
nichts.“ Offiziell war später von „Foulspiel“ die Rede.
Mittelfeldzentrale der Rückrunde außer Gefecht
Mit Kimnach, Aydin Ay (zum Cheftrainer befördert) und Ertan Ekiz, der
inzwischen irgendwo zwischen Berlin und der Türkei nach einem
höherklassigen Betätigungsfeld sucht, war nun die komplette
Mittelfeldzentrale der vergangenen Rückrunde außer Gefecht.
So war es der erste richtige - wie man neuerdings so schön sagt -
Stresstest für die junge Mannschaft. Und die reagierte prächtig:
Neuzugang Manuel Helmlinger startete einen dynamischen Sololauf und
schloss zum 1:1 ab (53.). „Der Platzverweis war die Initialzündung“,
sagte Ay nach dem Spiel. Betzdorf wollte nun den Sieg, die Gastgeber
hielten kräftig dagegen, manchmal wurde es arg körperbetont. Bis sich
ein Youngster zum Held aufschwang.
Eigengewächs spielt ganz groß auf
Damir Bektasevic, 19-jähriges Eigengewächs, wurde nach rund einer
Stunde für seinen ehemaligen A-Jugend-Trainer Babak Keyhanfar
eingewechselt - und begann das Spiel mit einem großen Bluff. Erster
Ballkontakt, Ballannahme vermasselt, Grätsche, Gelb. Danach tauchte
der Flügelflitzer eine Viertelstunde unter, um urplötzlich zu einem
unwiderstehlichen Solo über die rechte Seite anzusetzen. Pass auf
Helmlinger, der wird von Sascha Mockenhaupt zu Boden gerissen -
Gelb-Rot und Elfmeter. „Wahrscheinlich eine Konzessionsentscheidung“,
gab Ay zu.
Und wie damals, am 28. Mai, als er mit einem Foulelfmeter in
Saarbrücken den Klassenerhalt perfekt machte, verwandelte Keyhanfar
erneut sicher (80.). Betzdorf bäumte sich noch ein bisschen auf, aber
erneut Bektasevic machte per Kopfball-Abstauber nach Vorarbeit über
Keyhanfar und Dennis Kirn den Sieg perfekt (87.). „Das war verdient.
Wir wurden für unseren Kampf belohnt“, resümierte Ay. Stresstest
bestanden, keine Einsprüche zugelassen.
Gleich zu Beginn gefährliche Gonsenheimer, hier
mit einen Freistoß von Stefano Penella
Nach 16 Minuten kamen die Betzdorfer zum ersten Mal gefährlich vor
das Gonsenheimer Tor. Axel Braun pariert den Ball aus kurzer Distanz aber
hervorragend
Vom Kopf gefischt ...
Maximilian Kimnach am Ball
Beim zweiten und letzten Mal in Halbzeit eins blieb er allerdings
ohne Chance (0 : 1 in der 29.Min.)
Kevin Frey behauptet im Zweikampf den Ball ...
Keyhanfar Babak bei einem Angriff
Zu Beginn der zweiten Halbzeit der verdiente Ausgleich
durch Neuzugang Manuel Helmlinger (53.)
Rufat Dadachev im Dreikampf
Rufat verwandelt gerade einen Foulelfmeter zur 2:1 Führung (80.)
Wenn es die erfahren Spieler nicht vollenden dann die Jungen. Der A- Jugend
Neuzugang Damir Bectasevic köpft ein zum 3:1 Endstand (87.)
Bilder wie immer Fam. Bylsma
2.Pl.
Sa.13.08.11
Quelle AZ-Online
vom 15.08.2011
Vorwürfe an die Gonsenheimer
15.08.2011 - WALDALGESHEIM
Von Andreas Scherer
OBERLIGA
Waldalgesheims Trainer spricht nach dem 1:0-Erfolg des SVG von
Provokationen durch die Gäste
Der 1:0 (0:0)-Sieg des SV Gonsenheim bei Alemannia Waldalgesheim war
verdient. Im Derby der beiden Fußballoberligisten waren die Gäste nach
schwacher ersten Halbzeit im zweiten Spielabschnitt die entschlossenere
Mannschaft. Das Tor von Rufat Dadachev in der 51. Minute spiegelte den
Unterschied wider: mehr Wille zum Sieg, bessere Spielanlage und die
größeren Chancen. Darin waren sich die beiden Trainer einig.
Das war‘s aber auch schon an Gemeinsamkeiten in der Spielbewertung.
Alemannia-Trainer André Weingärtner machte bei der Pressekonferenz aus
seinem Herzen keine Mördergrube. „Meine junge Mannschaft, die schlecht
gespielt hat, hat die auf dem Platz und von außen bewusst und strategisch
vorgetragenen Provoaktionen des Gegners nicht verkraftet.“ Beleidigende
Äußerungen aus dem Gonsenheimer Lager gegenüber Spielern und Trainer der
Alemannia seien „unterstes Niveau“ gewesen. SVG-Coach Aydin Ay wollte dies
nicht kommentieren: „Wir haben den Kampf angenommen und bei 65 Prozent
Ballbesitz unsere Chancen genutzt.“ Was neben dem Spiel und danach
passiere, spiele für ihn keine Rolle. Mehr wollte Ay zu den Vorwürfen
nicht sagen.
Intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, konzentrierte Abwehrarbeit und
rustikaler, aber nicht unfairer Einsatz prägten das Geschehen in Halbzeit
eins. Die erste Torgelegenheit für die Gastgeber war ein harmloser
20-Meter-Schuss von Gürkan Satici (27.). Die beste Chance vor der Pause
hatten dann die Gäste. Nach einer Flanke von Kevin Gsimbsl (41.) kam der
Ball zu Rufat Dadachev, der ihn aber nicht unter Kontrolle brachte, und
auch der zweite Versuch von Stefano Pennella blieb in der Waldalgesheimer
Abwehr hängen.
Nach der Pause agierte Gonsenheim entschlossener, auch wenn die erste
Chance der Alemannia gehörte. Einen Drehschuss von Satici aus 20 Metern
parierte Axel Braun mit der Faust (51.) Noch in derselben Minute fiel das
Tor des Tages. Die Alemannia-Abwehr wirkte bei einer Ecke unsortiert, der
Ball flog bis zum langen Pfosten und Dadachev köpfte über den machtlosen
Torwart Mareck Dörr gegen dessen Laufrichtung ein.
In der Folge hatten die Gäste bei Kontern die Chance zu erhöhen. Manuel
Helmlinger steuerte allein auf Dörr zu, ließ sich aber vom Keeper zu weit
abdrängen (57.). In einer Überzahl-Situation schloss Sascha Haack zu
überhastet ab. In der Nachspielzeit stand Kemal Acar allein vor Dörr, doch
der junge Torwart machte sich ganz breit und konnte parieren. Zuvor hatte
Fennel die große Chance zum 1:1, als er im Strafraum freie Bahn hatte,
aber vorbeischoss (83.).
Nach einer Flanke von der linken Seite von Babak Keyhanfar
köpft Rufat Dadachev zum 1:0 ins lange Eck
Babak im 16er (2.Halbzeit)
Der SVG-Schuss bleibt am Torhüter "hängen" ...
Eine Chance der Gastgeber kurz vor Spielende, als der Ball knapp am
Tor vorbei geht Bilder wie immer Fam. Bylsma
4.Pl.
So.21.08.2011
Quelle AZ-Online
vom 22.08.2011
Drittes Spiel,
dritter Erfolg
OBERLIGA SV Gonsenheim ist
die Mannschaft der Stunde / 2:1 gegen Zweibrücken / Pennella und Dadachev
treffen
GONSENHEIM. Drittes Spiel,
dritter Sieg: Der SV Gonsenheim ist die Mannschaft der Stunde in der
Fußball-Oberliga Südwest. Allerdings war eine
Menge Glück im Spiel beim 2:1- Erfolg gegen den ambitionierten SVN Zweibrücken.
Denn der Siegtreffer in der 86. Spielminute kam unter tätiger Mithilfe des
Gegners zustande.
Babak Keyhanfar wuselt am Strafraum entlang, Dennis Kirn schießt aufs
Tor, der Ball wird geblockt und fliegt hoch in die Luft. Dann ruft Gäste-Keeper
Sven Höh laut „Abseits“, alle bleiben wie angewurzelt stehen, nur Gonsenheims
Knipser Rufat Dadachev grätscht zum Ball und befördert ihn über die Linie.
Kurios, aber nicht unverdient.
Denn die in Halbzeit eins richtig schwachen, später dann kampfstark und
bisweilen arg ruppig zu Werke gehenden Gäste hatten kaum eine Torgelegenheit
herausgespielt. Und profitierten bei ihrem Treffer von einem Fehler von
SVG-Keeper Axel Braun, der einen lang getretenen Freistoß von Kevin Feiersinger
aus dem Halbfeld verfehlte, so dass Innenverteidiger Marius
Neumeier per Kopf einlochen konnte (73.).
Bis dahin waren die Gonsenheimer die stärkere von zwei Mannschaften, die wenig
Ansehnliches zustande brachten. Und das lag vor allem an der Gangart der Gäste,
die mit einer gehörigen Portion Härte zu Werke gingen. Nur selten gelang es den
Gastgebern, die sich immerhin um spielerische Elemente bemühten, eine
sehenswerte Kombination zu Ende zu spielen. Vor
allem Kontergelegenheiten wurden unzureichend ausgespielt. Doch überaus
sehenswert war der Führungstreffer: Stefano Pennella nutzt eine Lücke im
Mittelfeld des Gegners zum Sololauf, Doppelpass mit Manuel Helmlinger, und dann
schlenzt Pennella den Ball aus rund 22 Metern in den Winkel (27.).
Traumtor!
„Ich denke, im Großen und Ganzen war der Sieg nach hinten raus verdient“,
resümierte Aydin Ay, der Gonsenheimer Trainer. Sein Pendant Peter Rubeck
habe „seine Mannschaft immer wieder nach vorne gepeitscht“. In der Tat, der
Zweibrücker Trainer brüllte von Anbeginn auf seine Mannen ein, gab Anweisungen,
schimpfte. Und auch innerhalb des Teams herrschte ein eher destruktiver Ton vor,
der sich in der Spielführung widerspiegelte. Die Gelb-
Rote Karte gegen Feiersinger in Minute 75 nach wiederholtem Foulspiel war Beleg
für die berüchtigte Gangart der Gäste, die ihren Beinahe-Triumph im DFBPokal
gegen Mainz 05 anscheinend nicht besonders gut verkraftet
haben.
Ganz anders das mannschaftlich geschlossene Auftreten der Gonsenheimer. „Wir
sind zufrieden mit dem, was wir bisher erreicht haben“, sagte Ay betont
diplomatisch. SV Gonsenheim: Braun – Frey, Itjeshorst, Rudolf, Gsimbsl (85. Zinnram) –
Keyhanfar, Kirn, Magin (78. Haack), Pennella (84. Bektasevic) – Dadachev,
Helmlinger.
Angriff der Gäste aus Zweibrücken
Stefano Penella im Mittelkreis
Rufat Dadachev im Haltegriff
Warten auf den Pass ...
Abwehrbemühungen der Gonsenheimer
Keyhanfar
Babak noch in Halbzeit Eins
auf dem Weg zum Gästetor
Entstehung des Siegtreffers:
Keyhanfar
Babak schießt auf das Tor, der
Torhüter
kann jedoch den ball noch abwehren - Rufat Dadachev gelingt dann im
Nachsetzen der 2 : 1 Siegtreffer
Bilder wie immer Fam. Bylsma
2.Pl.
Miw.24.08.11
Quelle AZ-Online
vom 25.08.2011
Dritte Verbandspokalrunde / Erster Auftritt des SVG im Pokal
SV
Gonsenheim wird Rolle gerecht: 5:0
25.08.2011 - LAUBENHEIM
(wai). Fußball-Oberligist
SV Gonsenheim steht in der vierten Runde des Verbandspokals. Beim
Landesligisten TSV Langenlonsheim/Laubenheim setzte sich das Team von
Aydin Ay 5:0 (0:0) durch.
„Der TSV hat wie erwartet tief gestanden. Doch meine Mannschaft hat
geduldig gespielt und alle Vorgaben erfüllt. Da war es nur eine Frage
der Zeit, bis wir die Tore machen“, war Ay mit dem Spielverlauf
zufrieden. Wenigstens ein Tor vor der Pause hätte ihm aber sicherlich
auch geschmeckt. Doch die Gastgeber verteidigten gut und erlaubten dem
Favoriten nicht allzu viele Chancen. Die beste vergab noch Rufat
Dadachev, der nach einer Kopfballvorlage kurz vor dem Seitenwechsel
nur den Pfosten traf.
Doch nach dem Wiederanpfiff sollte es nicht mehr lange dauern, bis die
technisch deutlich überlegenen Gonsenheimer endlich die Führung
bejubeln durften. Maximilian Kimnach traf mit einem 16-Meter-Schuss
links unten ins Eck des TSV (47.)
Beim 2:0 durch Babak Keyhanfar war neben Schlitzohrigkeit auch Glück
im Spiel. Nach einer abgewehrten Ecke irritierte der Stürmer den
Torwart und lenkte einen Kullerball mit dem Rücken zum Tor ins Netz
(70.). Das 3:0 (76.) legte Rufat Dadachev nach, der mit einem
verwandelten Foulelfmeter in der 80. Minute auch zum 4:0 traf. Der
Schlusspunkt war mit dem 5:0 noch einmal Keyhanfar vorbehalten (85.).
Den Ball anvisiert ....
Vorlage im Mittelfeld
Abwehrbemühungen der Gastgeber ...
Auch hier ist kein durchkommen ....
In den ersten 45 Minuten ließ Langenlonsheim/Laubenheim keinen
Treffer zu
Auch Axel Braun hält seinen Kasten über 90 Min. sauber ...
Der Ball geht knapp übers Gastgeber-Tor ...
Maximilian Kimnach trifft mit einem 16-Meter-Schuss
links unten ins Eck des TSV zum 0 : 1 (47.)
Rufat Dadachev erzielt gerade das 0 : 3 (76.)
Bilder wie immer Fam. Bylsma
Pokal
Die.30.08.2011
Quelle AZ-Online
vom 31.08.2011
Viertes
Spiel, erste Niederlage
OBERLIGA SV Gonsenheim unterliegt
beim FC Homburg 1:4 / Frey und Gsimbsl verletzt raus
HOMBURG. Siegesserie
gerissen: Im vierten Saisonspiel haben die Oberliga-Fußballer des SV
Gonsenheim ihren ersten Punktverlust hinnehmen müssen.
1:4 hieß es aus Sicht der Mainzer beim FC Homburg – kein Beinbruch aus
Sicht des Abteilungsleiters Frank Specht:
„Man muss überlegen, wer wir sind und wer Homburg ist.“ Dennoch hätte
es günstiger laufen können aus Gonsenheimer Sicht. In der ersten
Viertelstunde
ließ Manuel Helmlinger zweimal die dicke Chance zum Führungstreffer
liegen. Der Homburger Angreifer Dennis Gerlinger machte es in Minute
25 besser:
Körpertäuschung gegen SVG-Innenverteidiger Jan Itjeshorst, und es
stand 1:0 für die Gastgeber. „Wir haben aus dem Mittelfeld heraus
nicht mehr genug Druck entwickelt“, so Specht. „Wenn in Maximilian
Kimnach und Dennis
Kirn zwei Leistungsträger fehlen, merkt man das“, hält der
Abteilungsleiter fest.
Und dann kam auch noch Verletzungspech im Spiel hinzu: In Kevin Frey (30.)
und Kevin Gsimbsl (70.) mussten beide Gonsenheimer Außenverteidiger
verletzt vom Feld. Einen Angriff über die linke Außenbahn vollendete
Homburgs
Hajrullah Muni in der 41. Minute zum 2:0. „Homburg hat eine sehr
schnelle, technisch sehr beschlagene Mannschaft“, musste Specht den
Hut ziehen.
Und dennoch waren die Mainzer drauf und dran, in Durchgang zwei das
Spiel zu drehen. Niels Magin hatte eine Viertelstunde vor Schluss per
Kopf eine Ecke von Stefano Pennella zum Anschlusstreffer verwertet.
„Danach waren wir dran, waren optisch überlegen und haben Druck
gemacht“, sagt Specht. Doch ein Konter, der zum Freistoß führte, den
wiederum Muni zum 3:1 verwertete,
brachte die Vorentscheidung (80.). Das 4:1 durch Engin Yalcin in der
Nachspielzeit ließ das Ergebnis unterm Strich deutlich zu hoch
ausfallen.
Das ausgefallene Spiel der Gonsenheimer bei Arminia Ludwigshafen wird
am Mittwoch, 28. September, um 19.30 Uhr nachgeholt.
Eine FC Homburg-Möglichkeit
(anschließend wurde es
trotz guter Flutlichtanlage etwas zu dunkel für gute Fotos)
7.Pl.
So.04.09.11
Quelle AZ-Online
vom 05.09.2011
Linz? Patschinski? Dadachev!
05.09.2011 - GONSENHEIM Von Torben
Schröder
OBERLIGA SV Gonsenheim schlägt hoch favorisierte Borussia Neunkirchen 3:2 / Zwei
Elfmeter-Tore / Gelb-Rot für Helmlinger
Hunderte von Profi-Einsätzen haben sie auf dem Buckel.
Stürmer Niko Patschinski, Trainer Paul Linz, Flankenmaschine Catalin Racanel -
doch am Ende war Rufat Dadachev der Mann des Spiels. 3:2 (2:2) hat
Fußball-Oberligist SV Gonsenheim gegen Aufstiegs-Favorit Borussia Neunkirchen
gewonnen, und das hoch verdient.
Ungläubiges Erstaunen herrscht nach einer knappen Viertelstunde, als die
Gastgeber loslegten wie die Feuerwehr und bereits 2:0 führen. In der vierten
Minute kommt Gäste-Keeper Sebastian Grub gegen Dadachev zu spät; den fälligen
Strafstoß verwandelt Dadachev selbst sicher ins rechte Eck (4.). Und nach zu
kurz abgewehrter Ecke wird der Schuss von Maximilian Kimnach unhaltbar durch
Niko Patschinski abgefälscht (14.). Doch die Saarländer wehren sich: Patschinski
zieht nach Vorlage des quirligen Jaba Bebua ab, Deniz Siga hat die Fußspitze
dran (26.) - unhaltbar für Gonsenheims Keeper Axel Braun, der sich elf Minuten
später einen folgenschweren Fauxpas leistet: Sein Zuspiel auf Andreas Rudolf
gerät in die Füße von Bebua, der spielt Patschinski frei - der Ausgleich. Doch
wer nun dachte, der Favorit habe Oberwasser, sah sich getäuscht. Zweimal Manuel
Helmlinger und Stefano Pennella verfehlen das Tor nur knapp. Und nach der Pause
ist es Keeper Grub, der die Borussen im Spiel hält. Zweimal rettet er in
höchster Not gegen Dadachev (53., 59.), dann verursacht er wieder einen Elfer,
wieder an Dadachev, wieder berechtigt, wieder die rechte Ecke, wieder Tor (78.).
Bis auf eine Chance durch Tim Cullmann (69.) kommt in Hälfte zwei von den Gästen
gar nichts mehr - im Gegenteil, der SVG vergibt einige Konterchancen.
Aber sei‘s drum. Im Abwehrzentrum war auf die starken Andreas Rudolf und Jan
Itjeshorst Verlass, auf der „Sechs“ spielte Niels Magin mit unglaublicher Ruhe
und Übersicht. Und der in Durchgang zwei nach der Auswechslung von Maximilian
Kimnach (Magen-Darm) ins defensive Mittelfeld beorderte Helmlinger ackerte und
grätschte alles weg. Dadachev wusste in Sachen Ballverarbeitung,
Kombinationsspiel und Torgefährlichkeit zu beeindrucken, die Flügel waren sehr
präsent und druckvoll - eigentlich war jeder Einzelspieler zu loben. In Sachen
Raumaufteilung, Kondition und Team-Spirit stimmte alles bei den Gastgebern.
„Aufgrund der Vielzahl an Chancen war der Sieg verdient“, resümierte ein
begeisterter Trainer Aydin Ay völlig zurecht, während Paul Linz seine Mannen
noch auf dem Feld zusammenstauchte und ein paar Neunkircher Schlachtenbummler
ihrem Frust Ausdruck verliehen.
Der sonst gute Torsteher der Bor. Neunkirchen griff an diesem Tag gleich
zweimal zu kräftig zu .....
1 : 0 durch den gefoulten Rufat Dadachev (4.)
Maximilian Kimnach im Mittelfeldkreis ...
Hier fällt das 2 : 0 durch Maximilian (14.Min.)
Manuel Helmlinger unterwegs in Richtung Gästetor ..
Hier fällt der 2 : 1 Anschlusstreffer, nach einem völlig überflüssigen
Ballverlust
im Mittelfeld
Gästeangriffsbemühungen ...
2 gegen 2 an der Mittellinie ..
Eine der vielen Chancen der Gastgeber in der 2. Halbzeit ..
Rückpass in den 16-Meterraum ...
Nach etwa dem gleichen Foul wie zu Beginn der Partie, verwandelt Rufat
seinen zweiten Elfmeter
Hackentrick und ab gehts ..
4.Pl.
Fr.09.09.2011
Quelle AZ-Online
vom 10.09.2011
Gonsenheim
nach 1:0 Spitzenreiter
10.09.2011
01:00 Uhr - PIRMASENS
OBERLIGA Frey trifft in Pirmasens aus Distanz
(grü). Manchmal
hat man Glück. Da ist man auch einmal Zeuge einer
Live-Berichterstattung eines Tores in der Fußball-Oberliga. Weil die
Partie des SV Gonsenheim beim FK Pirmasens mit 20-minütiger Verspätung
begann - die Gonsenheimer hatten bei der Anfahrt in die Pfalz im Stau
gestanden -, war die Partie um 21.17 Uhr noch nicht beendet, als der
Gonsenheimer Sportdirektor Jürgen Collet den Anruf der AZ
entgegennahm.
77 Minuten waren absolviert, als Collet eigentlich schon wieder
auflegen, auf später vetrösten wollte. Aber dann brach es aus ihm
heraus. „Jetzt schießen wir ein Tor, jetzt klappt’s“, brüllte der
Gonsenheimer ins Handy. Und dann überschlug sich Collets Stimme. „Ja,
ja, ja“.
Kevin Frey hatte auf der linken Seite den Ball geführt. Und dabei
hatte er gesehen, dass alle Pirmasenser Verteidiger inklusive Torwart
noch auf dem Rückweg nach dem Ballverlus waren. Und da nahm sich der
Außenverteidiger, der vom SV Wehen Wiesbaden II an den Wildpark
gewechselt war, ein Herz und haute aus 25 Metern drauf. „Genau in den
Winkel“, jubilierte Collet. Dann aber legte der SVG-Sportdirektor das
Handy doch auf. „Sonst dreht mir Trainer Aydin Ay hier noch durch.“
Das tat er aber nicht.
Die Gonsenheimer siegten 1:0, weil Keeper Axel Braun vor dem goldenen
Tor gegen Piero Adragna pariert hatte (73.) und anschließend auch im
Bilde war (84.). „Vielleicht sind wir ein glücklicher, aber kein
unverdienter Sieger. In der ersten Hälfte war es auch schon ein gutes
Spiel gewesen“, sagte Collet. Die Heimreise traten die Gonsenheimer
als neuer Spitzenreiter an.
Quelle AZ-Online
vom 19.09.2011
Gonsenheimer treffen das Tor nicht
OBERLIGA 0:0 trotz klarer Überlegenheit gegen FSV Salmrohr
GONSENHEIM. Starke Leistung
nicht belohnt: Die Oberliga-Fußballer des SV Gonsenheim zeigten gegen den FSV
Salmrohr erneut eine richtig gute Heim- Partie, brachten aber trotz zahlreicher
guter Chancen den Ball nicht im Tor unter und mussten so mit einer Punkteteilung
leben. Das im Vorfeld gegen die Mannschaft von Trainer Robert Jung erwartete
Geduldspiel wollten die Gonsenheimer vermeiden.
Mit enorm viel Schwung setzten sie die im 4-1-4-1-System sehr kompakt
verteidigenden Gäste unter Druck. Immer wieder kamen Diagonalbälle in den Rücken
der kompakten Deckung durch, und Rufat Dadachev ließ die Gegenspieler
reihenweise stehen. Doch Dadachev selbst (7.), Manuel Helmlinger (4., 17., 20.)
und Stefano Pennella (20., 42.) vergaben gute bis sehr gute Torchancen.
Doch bei allem Schwung behielt der SVG zumeist die Balance gegen selten, dann
aber präzise konternde Gäste, die durch Mike Gaugler (41.) und Tobias Baier
(80.) beinahe in Führung gegangen wären und in der Schlussphase durch Matondo
Makiadi (88.) sogar ein Tor erzielten, das aber wegen gefährlichen Spiels
aberkannt wurde. Zweifelhaft.
Aber verdient wäre ein Sieg der Salmrohrer keineswegs gewesen. Denn nach einem
kleinen Durchhänger drehten die Gastgeber Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal
richtig auf, ersetzten den zunehmend ausrechenbaren Überfall-Fußball mittels
langer Bälle durch Kurzpass- Kombinationen und wären durch die starken „Joker“
Damir Bektasevic (73., 90.) und Jonathan Zinram (82.) beinahe noch zum Sieg
gekommen.
„Für uns war der Punktgewinn ein bisschen glücklich“, gab Robert Jung zu. „Gonsenheim
hat eine technisch sehr starke Mannschaft, die sehr geschlossen auftritt.“
Ay: „Wenn wir das 1:0 machen, gewinnen wir klar“ Und die es verstand, Angreifer
Dino Toppmöller fast komplett abzumelden. Stabil in der Viererkette mit gutem
Timing im Zweikampf und hervorragender Raumaufteilung, sehr präsent auf der
Doppelsechs – die Gonsenheimer Defensive stand, bis auf wenige Ausnahmen, sicher
und ließ sich nicht aus der Reserve locken.
„Wir hätten in der ersten Halbzeit das 1:0 machen müssen“, sagt SVG-Trainer
Aydin Ay. „Die Mannschaft hat taktisch alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen
hatten. Und wenn wir am Anfang das 1:0 machen, gewinnen wir das Spiel klar.“ Nur
die Zielstrebigkeit hat in Durchgang zwei eine halbe Stunde lang gefehlt. Doch
der Reifeprozess, den die Mannschaft in dieser Saison an den Tag legt, ist
beeindruckend.
SV Gonsenheim: Braun – Frey, Itjeshorst, Rudolf, Gsimbsl – Pennalla (87.
Keyhanfar), Magin, Kirn, Haack (75. Zinram) –Helmlinger (68. Bektasevic),
Dadachev Abwehrarbeit der Gäste ..
Chance des Gonsenheimer Rufat Dadachev
Co-Trainer Niels Magin bei der Arbeit ...
Axel Braun "wehrt" sich im 5m-Raum ..
Noch eine Möglichkeit für Stürmer Rufat
Elfmeterreife Handarbeit ?
Axel hält seinen Kasten sauber ...
Die letzten Zentimeter des Kunstrasens sind umkämpft ...
Ein Tor das wegen gefährlichen Spiels aberkannt wurde ....
4.Pl.
Sa.24.09.11
Quelle AZ-Online
vom 26.09.2011
Gonsenheim knöpft Primus Punkt
ab
26.09.2011 - VÖLKLINGEN
(bu). Die Erfolgsstory des
SV Gonsenheim in der Fußball-Oberliga Südwest geht weiter. Zwar gab es beim SV
Röchling Völklingen „nur“ ein 1:1, doch einen Punkt muss man beim Tabellenführer
erst einmal mitnehmen. Es hätten sogar drei Zähler sein können, wenn die Gäste
vor 647 Zuschauern eine ihrer hochkarätigen Torchancen nach der Pause genutzt
hätten.
„Wenn man den Spielverlauf nimmt, dann ist der eine Punkt für uns sogar zu
wenig“, gab Gonsenheims Trainer Aydin Ay zu Protokoll. „Aber das ist Jammern auf
hohem Niveau“, schob der Coach gut gelaunt hinterher, der seinem Team erneut
eine geschlossene Mannschaftsleistung attestierte. Dabei hatte es nicht gut
begonnen, denn bereits nach zehn Minuten brachte Wendel die Platzherren in
Führung. „Die erste Viertelstunde waren wir zu hektisch“, räumte Ay ein.
Doch das legten die Gonsenheimer bald ab, die den Gegner fortan unter Druck
setzten. Unmittelbar vor der Pause drückte sich die Stärke dann in Zählbarem
aus. Ein Freistoß von Stefano Pennella tropfte von der Latte ab, Rufat Dadachev
setzte nach und drückte die Kugel zum Ausgleich über die Linie. Apropos Dadachev.
Der Stürmer hätte zum Matchwinner werden können. Doch bei seinen beiden
Möglichkeiten traf er einmal nur die Latte, das andere Mal den Völklinger
Torhüter. Dieses Kunststück schaffte auch Johnny Zinram bei seinem Kurzauftritt.
Nach der Pause eingewechselt, sah er die Rote Karte (82.). „Er geriet mit einem
Gegenspieler aneinander, streckte die Brust ein bisschen raus, und der
Völklinger ließ sich theatralisch fallen“, bewertete Aydin Ay den Platzverweis
als überzogen, schränkte aber ein: „Johnny hat sich nicht korrekt verhalten.“
Voll korrekt fand Gonsenheims Coach dagegen die Leistung seine Teams: „Wir haben
das Selbstvertrauen, auch beim Tabellenführer unser Spiel durchzuziehen.“ Da
kann das Nachholspiel bei Arminia Ludwigshafen am Mittwoch (19.30) ja kommen.
Nach einem Wembley Tor von Steffano Penella, gibt der Schiri Rufat
Dadachev die Chnace sich in die Torschützenliste einzutragen
Führungsmöglichkeit der Gäste ....
Angriff der Völklinger ...
..... und noch einer .....
SVG weiter mit dicken Chancen hier "Jonny" Zinnrahm zum Ersten ...
... und Jonny zum Zweiten direkt genommen, und leider den fliegenden Torwart
getroffen
4.Pl.
Miw.28.09.11
Quelle AZ-Online
vom 29.09.2011
Gonsenheim siegt in
Unterzahl
29.09.2011 -
LUDWIGSHAFEN / Von Torben Schröder
OBERLIGA 2:1-Erfolg
bei Arminia Ludwigshafen / Rote Karte für Torjäger Dadachev
Punktgleich mit
Spitzenreiter SVR Völklingen sind die Oberliga-Fußballer des SV
Gonsenheim nach ihrem mühsamen 2:1-Sieg bei Arminia Ludwigshafen. „Wir
haben jetzt mal etwas gemacht, was wir bisher noch nicht gemacht
haben: sehr schwach gespielt und trotzdem verdient gewonnen“, fasste
Abteilungsleiter Frank Specht das Geschehen zusammen.
Bereits in der
fünften Minute gerieten die Gonsenheimer in Rückstand, als der
35-jährige Co-Trainer und Sturm-Routinier Michael Petry mit seinem
fünften Saisontor nach einem Eckball traf. Danach übernahm Gonsenheim
zwar das Kommando, produzierte aber nur wenig Zwingendes. Rufat
Dadachev nach 17 Minuten, Manuel Helmlinger nach Flanke von Kevin
Gsimbsl in der 24. Minute und mit der dicksten Chance noch einmal
Helmlinger aus sechs Metern in Minute 34 - die Halbzeitführung der
Arminia war glücklich, „aber wir waren insgesamt nicht zwingend
genug“, resümierte Specht.
Das änderte sich nach
dem Pausentee, als die Gonsenheimer spektakulär zurückschlugen: Solo
von Sascha Haack am Flügel, Dennis Kirn verlängert die Flanke per
Hacke und Dadachev erzielt per Kopf den Ausgleich (51.). Doch nur drei
Minuten später der Nackenschlag: Dadachev rutscht bei einem Zweikampf
im Mittelfeld aus, trifft seinen Gegenspieler mit beiden Beinen - und
sieht die Rote Karte. „Das war unglücklich. Kann man geben, muss man
aber nicht“, sagt Specht.
In den folgenden 30
Minuten passierte kaum etwas. Bis Gonsenheim, man möchte fast sagen,
im Stile einer Spitzenmannschaft doch noch zuschlug: Eckball vom
eingewechselten Damir Bektasevic, Niels Magin verlängert per Kopf, am
langen Pfosten rutscht Dennis Kirn auf den Knien in den Ball und
befördert ihn mit selbigen über die Linie. Der Siegtreffer, und
plötzlich trennt die Gonsenheimer nur noch das Torverhältnis vom
ersten Platz.
Quelle AZ-Online
vom 04.10.2011
Jetzt
sogar Spitzenreiter
04.10.2011 -
GONSENHEIM / Von Martin Gebhard
OBERLIGA SV
Gonsenheim schlägt Elversberg II 2:1 / Hoffnung auf mehr Zuschauer
Es läuft die 51.
Spielminute, als der schnelle, dribbelstarke Stürmer des SV Gonsenheim,
Babak Keyhanfar, auf der linken Außenbahn am heimischen Wildpark das
Gros der rund 200 Zuschauer verzückt. Der 26-Jährige zieht in den
Strafraum des SV Elversberg II, tanzt noch einen Gegenspieler aus.
Sein Pass erreicht SVG-Außenverteidiger Kevin Frey, der den Ball zum
1:1 in die Maschen hämmert...
Das war die Wende in
der spannenden und fairen Partie in der Fußball-Oberliga Südwest. Gut
40 Minuten später wird ausgiebig gefeiert. „Spitzenreiter,
Spitzenreiter - hey, hey!“ singen die Gonsenheimer Kicker und hüpfen
ausgelassen im Kreis herum. Denn nach dem 2:1 (0:1)-Sieg über die
Regionalliga-Reserve aus dem Saarland sind die Rheinhessen
Tabellenführer. Sogar mit drei Punkten Vorsprung vor dem bisherigen
Brachenführer SV Röchling Völklingen der bei Borussia Neunkirchen 1:3
verloren hat.
Dass der
rot-gesperrte Gonsenheimer Goalgetter Rufat Dadachev nicht mitwirken
konnte, machten Keyhanfar seine schwungvoll aus der Halbzeitpause
gekommenen Mannschaftskollegen in der zweiten Halbzeit vergessen. Ihr
Trainer Aydin Ay freute sich riesig über einen „ansehnlichen
Auftritt“, geprägt von „viel Spannung und Stimmung“.
„In der zweiten
Halbzeit hat meine Mannschaft Akzente gesetzt“, jubelte der 28-jährige
Ex-Regionalligaspieler. In der Kabine hätten die Seinen selbst
erkannt, lobte Ay, dass sie vor der Pause nicht die Leistung abgerufen
hätten, die sie lange Zeit zuvor gen Tabellenspitze streben ließen.
Erster Ballkontakt
von Bektasevic führt zum Sieg
In Halbzeit eins sah es noch ganz und gar nicht
nach einem Dreier der Platzherren aus. Immer wieder bewiesen die Gäste
nach Standards ihre Gefährlichkeit. So fiel ihr Führungstreffer nach
einem Freistoß, den Mittelfeldspieler Christoph Holste an die Latte
zimmerte. Den Abpraller drückte Teamkamerad Marc Scherschel, ein
brandgefährlicher Torjäger, ins Netz (12.).
Aber auch die
Gonsenheimer verstehen es trefflich, per Freistoß ins Schwarze zu
treffen: In der 67. Minute traf der eingewechselte Damir Bektasevic -
mit seinem ersten Ballkontakt - aus 19 Metern ins linke obere Toreck
zum viel umjubelten 2:1-Siegtreffer. Zuvor musste Maximilian Kimnach,
der auf den Rücken geknallt war, ausgewechselt werden.
Einen kleinen Wermutstropfen fand SVG-Vorsitzender Joachim Mayer
dennoch: „Wir bringen seit Wochen gute Leistungen - da müssten 500
oder 600 Zuschauer kommen.“
19m Freistoss-Siegtreffer durch Damir Bektasevic (1.
Ballkontakt in 68.)
1.Pl.
Sa.15.10.11
Quelle AZ-Online
vom 17.10.2011
Gonsenheim niedergekämpft
17.10.2011 - MECHTERSHEIM / Von Torben
Schröder
OBERLIGA / SV verliert bei TuS
Mechtersheim verdient 0:3, bleibt aber Spitzenreiter
„Wir befinden uns in einem Entwicklungsprozess und lernen andauernd dazu -
auch ich als Trainer.“ Aydin Ay ging nach der 0:3-Niederlage seines SV
Gonsenheim bei der TuS Mechtersheim hart mit sich selbst ins Gericht. „Ich
habe die Mannschaft nicht gut genug vorbereitet.“ Und: „Ich habe mit Max (Kimnach)
allein auf der Sechs angefangen. Mit einer Doppel-Sechs wären wir mit
Sicherheit besser gestanden.“ Klare Worte des Spielertrainers, der erstmals
in dieser Saison auch aktiv mit eingegriffen hat, die klare und verdiente
Niederlage seines Teams aber nicht verhindern konnte.
„Mechtersheim hat von Anfang an versucht,
uns in Zweikämpfe zu verwickeln. Und wir haben in der ersten Halbzeit nur
mit spielerischen Mitteln dagegen gehalten“, bemängelt Ay. Das Resultat:
Nach rund einer Viertelstunde bekamen die anfangs verunsicherten Gastgeber
immer mehr Oberwasser und gingen in der 33. Minute in Führung: Aus „stark
abseitsverdächtiger Position“, wie Ay berichtet, startete Niko Pavic durch
und schoss von der Strafraumgrenze ins Tor. Zuvor hatte der SVG in Person
von Sascha Haack und Babak Keyhanfar überaus verheißungsvolle
Torgelegenheiten, aber die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte.
Anders machte es der Mechtersheimer Milot Berisha: Zweimal zog er dynamisch
von der Außenbahn nach innen, zweimal ließ er Axel Braun im Tor der Gäste
keine Chance (56., 80.). „Unser Torwart bekam drei Bälle aufs Tor, dabei
fielen drei Tore und keiner war haltbar“, bilanziert Ay, dessen Team nach
rund einer Stunde die dicke Chance zum Anschlusstreffer hatte. Aber Babak
Keyhanfar kam mit der Fußspitze nicht mehr richtig an die Flanke von Stefano
Pennella und verfehlte das Tor knapp. Dass die Gonsenheimer auf vier
Stammspieler verzichten mussten, wollte Ay nicht als Argument für die
Niederlage gelten lassen. „Ich habe immer gesagt, dass ich allen Spielern
vertraue“, stellt der Coach klar. An diesem Tag habe der Gegner den Sieg
einfach verdient gehabt, „weil sie ihre Tugenden in die Waagschale geworden
haben und wir es nicht verstanden haben, den Kampf anzunehmen.“ Und als
Trost bleibt die Tabellenführung, kurioserweise mit einer Torbilanz von
lediglich plus zwei Treffern.
.... aber dann fällt noch das 3 : 0 der Mechtersheimer
1.Pl.
So.22.10.11
Quelle AZ-Online
vom 24.10.2011
Den Sieg auf dem Fuß
OBERLIGA / Gonsenheims Rufat Dadachev vergibt in der 90. Minute die Riesenchance
MAINZ. „Zu wenig,
zu wenig“ stammelt Aydin Ay immer wieder. 1:1 hatte sein SV Gonsenheim in der
Fußball-Oberliga gegen den SC Hauenstein gespielt und ist damit durch die
Torbilanz auf Rang zwei hinter den FC Homburg abgerutscht. Doch gegen den
Tabellenvierten war viel mehr drin.
Zwar verschliefen
die Gastgeber die erste Hälfte der ersten Halbzeit und kassierten folgerichtig
in der 26. Minute das 0:1; Steffen Litzel hatte an der rechten Strafraumseite
Julian Scharfenberger freigespielt, der den Ball ins obere kurze Eck donnerte.
Doch umgehend übernahmen die Gonsenheimer, die zuvor bereits einen Pfostenschuss
durch Rufat Dadachev zu verzeichnen hatten (8.), das Kommando. Jan Itjeshorst
nach einem Freistoß von Damir Bektasevic per Kopf (28.), Babak Keyhanfar nach
dynamischen Sololäufen (30., 40.) – zunächst fehlte noch die Entschlossenheit im
Abschluss.
Die zeigte in
Minute 54 Bektasevic, als er sich nach einem wunderbaren 40-Meter-Diagonalpass
von Keyhanfar gegen Gäste-Rechtsverteidiger Christian Burgstahler durchsetzte
und den Ball ins Tor drosch. Drei Minuten zuvor hatte SVG-Keeper Axel Braun nach
einem Burgstrahler-Freistoß aus dem Halbfeld in höchster Not gegen David
Schwartz gerettet. Es war mittlerweile ein offener Schlagabtausch, in dem die
Gastgeber mit voranschreitender Spieldauer immer mehr Kräftevorteile hatten. Und
ab der 78. Minute in Überzahl agierten: In einem recht nickeligen Spiel hatte
Patrick Brechtel die Blutgrätsche gegen Kevin Gsimbsl ausgepackt und völlig
zurecht die Rote Karte gesehen.
Zehn Minuten vor
Schluss wechselte sich dann Spielertrainer Aydin Ay selbst ein und bereite in
der Schlussminute die große Chance zum Siegtreffer vor: Mit einem wunderbaren
Diagonalpass spielte er Manuel Helmlinger an der linken Strafraumseite frei, der
legte quer auf Rufat Dadachev, der den Ball jedoch nicht voll erwischt.
„Das 1:1 war klar
verdient“, sagte Hauensteins Trainer Rudi Benkler. „Die erste Halbzeit ging an
uns, und wenn David Schwartz das 2:0 macht, ist das Spiel gelaufen.“ Kann man so
sehen, oder aber auch so, wie es Ay gesehen hat: „Am Anfang hat der Gegner eine
super Ordnung gehabt und uns unter Druck gesetzt. Aber in der zweiten Halbzeit
waren sie nur noch durch ein paar Konter und Standards gefährlich. Und wenn
Rufat das Ding reinmacht, gewinnen wir, und das auch verdient.“
Damir Bektasevic dreht nach seinem Ausgleichtor (1: ) ab ....
Unser (Spieler)trainer beim Einsatz ...
Ich wollte eigentlich
einen Film drehen und hatte alles bereit: Akkus geladen, Filme zurück
gespult,
Stativ vom Speicher geholt - aber leider sprang mein Auto drüben in
Hechtsheim nicht an ........
2.Pl.
Sa.29.10.2011
Quelle AZ-Online
vom 31.10.2011 Gonsenheim im Glück
31.10.2011 - WIRGES
OBERLIGA / Bogenlampe von Zinram bringt SV in
Wirges auf Siegerstraße / Ertan Ekiz wieder mit an Bord
(tos). Im Stile einer Spitzenmannschaft hat der SV Gonsenheim das Oberliga-Spiel
bei der Spvgg. Wirges 2:0 (1:0) gewonnen. „Der Platz war in einem katastrophalen
Zustand, aber beim 1:0 ist uns das zugute gekommen“, erzählt Gonsenheims
Spielertrainer Aydin Ay. Beim 25-Meter-Schuss versprang der Ball kurz vor bevor
Jonathan Zinram ihn traf, so dass eine kuriose Bogenlampe zustande kam (38.). In
der 78. Minute machte Stefano Pennella nach einem schönen Solo den Sieg perfekt.
In einer dominant geführten Anfangsphase tappten die Gonsenheimer zweimal in die
Konterfalle der Gastgeber, die allerdings nicht zuschnappte. Doch spätestens
nach dem Führungstor „war es ein taktisches Geplänkel, bei dem sich beide Teams
neutralisiert haben“, berichtet Ay. Nur in der 93. Spielminute musste sein
Keeper Axel Braun noch einmal rettend eingreifen.
Das lag auch an Ertan Ekiz, der im Mittelfeld die Fäden zog. Der 25-Jährige
hatte im Sommer seinen Abschied aus Gonsenheim verkündet, um in der Türkei eine
Karriere im bezahlten Fußball zu starten, was aber nicht gelingen sollte. Seit
rund sechs Wochen trainierte er wieder bei dem Klub mit, für den er in der
vergangenen Saison 25 Oberliga-Spiele absolvierte. „Wir haben gewartet, bis es
für beide Seiten passt“, sagt Ay. Und durch den Ausfall von Niels Magin hat es
offenbar gepasst. Ay erklärt: „Unsere Gegner stehen meistens recht tief. Da
brauche ich einen spielerischer ausgerichteten zweiten Sechser.“ Und ein solcher
ist Ekiz, anders als beispielsweise Maximilian Kimnach, der in Wirges auf der
Bank Platz nehmen musste. Dass Ekiz zuvor noch nicht aufgeboten wurde, erklärt
Ay damit, dass er ihn den Spielern, die bereits seit Saisonbeginn dabei sind,
nicht vor die Nase setzen wollte. Das Engagement ist zunächst bis zur
Winterpause angelegt.
Bereits am morgigen Dienstag, 14.30 Uhr, tritt der SC im
Verbandspokal-Achtelfinale bei dem Verbandsliga-Spitzenteam TSG Pfeddersheim an.
Fehlen wird dort Kevin Gsimbsl (Bänderverletzung), offen ist der Einsatz von
Manuel Helmlinger (Knieprobleme).
SV Gonsenheim: Braun - Frey, Rudolf, Itjeshorst, Zinram - Pennella, Ekiz
(81. Acar), Kirn, Bektasevic (78. Haack) - Keyhanfar (67. Kimnach), Dadachev.
Auf sehr schwer bespielbaren Platz (tief und schlechter
Zustand) gaben
alle 22 Akteure ihr Bestes .....
Ein gezielter Schuss (Heber) von Jonathan Zinram sorgte für
die 0:1 Führung (37.) der Gäste
Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft (auch wenn der Schiri
mal im Weg stand)
Ein Freistoß von Wirges landet in der SVG-Mauer ...
Zweikampfszene aus der 1. Halbzeit
Endstation Axel Braun ...
Das 0:2 von Stefano Pennella, unhaltbar für den neuen Keeper der Gastgeber
Wo steht der Torhüter .....
Doppel-Abwehr-Aktion von Wirges...
Wie immer ein Dank
an Familie Bylsma für die wieder tollen Bilder. Nur Profikameras von Berufsfotografen (7-10 Bilder in der Sekunde)
können auf Grund der Schnelligkeit
(die können sich das passende Bild
aussuchen) noch "bessere Bilder" erzeugen. Echt Klasse! Der Verein
kann froh sein, solche Mitglieder zu haben ....
2.Pl.
So.06.11.11
Quelle AZ-Online
vom 07.11.2011
So wird man Meister 07.11.2011 - MAINZ
Von Torben Schröder
OBERLIGA SV Gonsenheim
zittert sich zu 2:1-Sieg - und springt damit an die Tabellenspitze
Allmählich wird es unheimlich.
Da spielt der SV Gonsenheim gegen einen wahrlich alles andere als
hochklassigen Gegner eine extrem schwache zweite Halbzeit - doch durch das 2:1
(2:0) gegen den SV Roßbach/Verscheid und die 1:3-Niederlage des bisherigen
Spitzenreiters FC Homburg in Betzdorf grüßt der SV Gonsenheim fünf Tage nach
dem Pokal-Aus in Pfeddersheim erneut von der Tabellenspitze der
Fußball-Oberliga. Wäre der SV Gonsenheim der FC Bayern und die Oberliga die
Bundesliga, man spräche von einem dieser Tage, durch den die Bayern am
Saisonende Meister werden. „Das sind 30 Punkte gegen den Abstieg“, entfährt es
Abteilungsleiter Frank Specht jedoch sofort, wenn man das Wort Aufstieg in
seiner Nähe auch nur zu denken wagt.
Doch man muss sich schon
fragen, wohin der Weg der Gonsenheimer noch führen soll. In der zehnten Minute
schießt Gäste-Spieler Dominick Müller den Ball aus 25 Metern ins eigene Tor,
ohne dass er von einem Gonsenheimer nennenswert unter Druck gesetzt worden
wäre. In der 21. Minute steht Gäste-Angreifer Nico Weber fünf Meter leicht
seitlich versetzt völlig frei vor dem leeren Tor und trifft den Außenpfosten.
In der 38. Minute bringen Rufat Dadachev (zweimal) und Stefano Pennella den
Ball aus aussichtsreicher Position nicht im Tor unter, aber die Gästeabwehr
gewährt großzügig einen vierten Versuch, den Damir Bektasevic nutzt - das 2:0.
In der 51. Minute wird Gäste-Stürmer Jeffrey Eshun steil geschickt, semmelt
aber aus acht Metern mindestens ebensoweit vorbei.
Das Glück des Tüchtigen, möchte
man meinen, denn zumindest bis zum Pausentee waren die Gonsenheimer das
bissigere und konzentriertere Team. Mit drei Sechsern angetreten, hatte man
das Mittelfeld ganz gut im Griff, ließ aber im Offensivbereich gegen den
löchrigen Abwehrverbund der Gäste zu wenig Gefahr entstehen. Und spätestens
nachdem Weber und Eshun zwei weitere Hundertprozenter liegen gelassen hatten,
schien sich beim Heimteam der Eindruck einzuschleichen, den Gästen gelänge
ohnehin kein Tor mehr. Doch dann umkurvte Weber den Strafraum, fand eines der
an diesem Tag ungewohnt zahlreichen Löcher im Deckungsverbund und schoss den
Anschlusstreffer (68.). Es begann das große Zittern, der SVG bekam den Fuß
nicht mehr in die Tür, aber beim Gegner fehlte einfach die Klasse, um weiter
Zwingendes zu produzieren.
„In der zweiten Halbzeit haben
wir zittrige Füße gehabt“, gesteht SVG-Trainer Aydin Ay. „Da haben wir vor
allem das Mittelfeld gar nicht mehr in den Griff bekommen. Dabei hatten wir
den Gegner eigentlich schon tot.“ Dass es dennoch zum Dreier reichte, mochte
mancher Gonsenheimer Anhänger gar nicht so recht glauben. „Das ist Jammern auf
hohem Niveau“, fügte Ay hinzu. Auf höchstem Niveau derzeit.
Torwarttrainer Ernst und Trainer Aydin
vor dem Spiel
Kopfballduell
Die 1. Chance hatte der Gast ... (2.)
Aber auch der SVG schießt schon früh äußerst knapp am Tor vorbei ....(4.)
Ein Rückpass-Eigentor bringt die Gäste früh auf die Verlierer-Strasse ..
(10.)
Glück für Gonsenheim, der Angreifer setzt den Ball aus
aussichtsreicher Position neben das Tor
Niels Magin ohne Hexenschuss .....
Freistoßmöglichkeit des SVG ...
Nach 4 Einschussversuchen sitzt er doch .....
....
Damir Bektasevic freut sich über seinen Treffer zum 2 : 0 (38.)
Abwehrbemühungen auf der anderen Seite ...
Eine Kopfballabwehr der Gäste ...
Der Gästekeeper hält was zu halten war ...
So eine Halbzeitpause ist langweilig ..... (46.)
In der 2. Halbzeit wurden die Gäste stärker ...
.... logische Folge - der Anschlusstreffer ....
Die Zuschauer sahen den neuen Tabellenführer in einem weniger
guten Spiel ....
Hier noch einige Bilder vom Pokalspiel in
Worms-Pfeddersheim
1.Pl.
Sa.12.11.11
Quelle AZ-Online
vom 14.11.2011
Wie
Handball, nur ohne Tore
14.11.2011 - MAINZ
OBERLIGA / SV Gonsenheim
unterliegt bei Sportfreunden Köllerbach 0:2
(tor). Rückschlag beim Projekt „Klassenerhalt unterm Weihnachtsbaum“:
Der SV Gonsenheim hat in der Fußball-Oberliga bei SF Köllerbach 0:2
verloren und damit die Tabellenführung wieder an den punktgleichen SV
Homburg abgeben müssen. Kein Beinbruch, da es laut Vereinsdiktion ja
immer noch darum geht, die „magische“ 40-Punkte-Grenze zu erreichen,
die den Ligaverbleib sichert.
Doch einigen Entwicklungen sind unverkennbar: Mit 21 geschossenen
Toren rangiert der SVG in dieser Disziplin im unteren Tabellendrittel.
Das liegt zum einen daran, dass Knipser Rufat Dadachev seit Ablauf
seiner Rotsperre auch im fünften Ligaspiel ohne Tor blieb, und zum
anderen, dass außer Damir Bektasevic (vier Tore) kein anderer Spieler
in die Bresche springt. Hinzu kommt das Fehlen des verletzten Manuel
Helmlinger. „Jetzt merkt man erst, wie wichtig er war“, sagt Trainer
Aydin Ay. Es fehlt im Zentrum hinter und neben Dadachev an Präsenz und
Nachdruck im Gonsenheimer Spiel.
„Es ist immer wieder dasselbe: Die Gegner stehen nur noch hinten drin.
Dann spielen wir halt ein bisschen Handball, immer um den Strafraum
rum“, klagt Ay. Nur ist es halt so, dass im Handball Tore fallen.
Ertan Ekiz war dicht davor, als er im Eins-gegen-Eins mit
Köllerbach-Keeper Sebastian Flauss knapp am Tor vorbei zielte, und
Stefano Pennella noch dichter, als er kurz vor der Pause die Latte
traf.
Noch schlimmer wurde es aus Gonsenheimer Sicht, als Köllerbachs Beka
Bebua in der 56. Minute die Rote Karte sah. Die Gastgeber standen nun
noch tiefer hinten drin. Und die Mainzer? „Viel Ballbesitz, viel
Ballgeschiebe.“ Und das Pech, dass die Gastgeber nach einem Freistoß
aus dem Halbfeld durch einen 16-Meter-Kopfball von Peter Oswald in
Führung gingen (74.). Dennis Kirn sah nach taktischem Foul Gelb-Rot
(81.), Claudio Meli schloss einen Konter zum 2:0 ab (86.) und die
Gonsenheimer standen trotz gefühlt pausenlosem Ballbesitz mit leeren
Händen da. „Uns fehlt die Inspiration, der letzte Wille, die letzte
Überzeugung, ein Tor zu machen“, sagt Ay. „Aber wir werden daraus
lernen und gestärkt aus dieser Situation hervorgehen.“
Zu recht mit gelb geahndet wurde diese Aktion, als der Köllerbacher
Kapitän unseren Keeper mit ausgestrecktem Bein am Abschlag hindert ..
Wie aus dem Nichts wird ein Freistoss der Köllerbacher per Kopf verlängert,
geht wie eine Bogenlampe über Keeper Axel Braun hinweg und landet
zur Überraschung aller Zuschauer zum 1 : 0 oben im Winkel
Abspiel im Mittelfeld ..
Hier fällt der 2 : 0 Endstand der
Köllerbacher
Fazit: Lieber schlecht gespielt und gewonnen ..., aber wir haben ja
schon fast genug Punkte gegen den Abstieg
2.Pl.
So.20.11.11
Quelle AZ-Online
vom 21.11.2011
Gonsenheim verpasst Torfestival
21.11.2011 - GONSENHEIM / Von Torben Schröder
OBERLIGA / Beim
3:0-Erfolg gegen am Ende nur noch acht Trierer lässt der SVG Zielstrebigkeit
vermissen
Zufrieden wirkte nach dem Oberliga-Fußballspiel zwischen dem SV Gonsenheim
und der zweiten Mannschaft von Eintracht Trier eigentlich nur Grzegorz
Szymanek. Der polnische Stürmer wurde in der 61. Minute eingewechselt und
stellte drei Minuten später den 3:0-Endstand für die Gonsenheimer her - mit
seinem ersten Ballkontakt. „Ich bin sehr glücklich, dass ich endlich spielen
konnte“, sagte der 25-Jährige, der wochenlang auf die Freigabe vom Verband
gewartet hatte, nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat mir geholfen, ich bin
sehr gut aufgenommen worden“, strahlte der ehemalige polnische
Erstligaspieler, der bei dem Treffer seine Klasse als Torjäger unter Beweis
stellte: Ballannahme in der Bewegung, ein kurzer Zwischenschritt und ein
präziser 18-Meter-Schuss an den Innenpfosten.
So einfach kann das aussehen - wenn man es kann und die Ruhe in den Aktionen
hat. Dass es auch ganz anders aussehen kann, demonstrierten die Gonsenheimer
in der Schlussphase. Der spielerisch mittellose, aber dafür bisweilen
knüppelhart zu Werke gehende Gegner hatte bereits drei Platzverweise
hinnehmen müssen, und die Gonsenheimer wollten endlich mal richtig viele
Tore schießen - spielten aber viel zu umständlich und zielten meistens
daneben.
Dabei hatte alles so gut begonnen. „Die erste Halbzeit war absolut in
Ordnung. Unsere Dominanz war erdrückend“, sagt Trainer Aydin Ay zurecht. In
der 23. Minute erzielte Jan Itjeshorst nach Hereingabe von Stefano Pennella
im zweiten Nachfassen das 1:0, in der 43. legte Rufat Dadachev nach. Dennis
Kirn, diesmal als hängende Spitze aufgeboten, flankte, der Schuss von Ertan
Ekiz wurde geblockt und Dadachev versenkte den Nachschuss.
Es gab weitere gute Chancen, zunächst vor allem nach Standards. Und es gab
viel zu meckern. Gelb-Rot für Triers Michael Dingels nach Foul an Ekiz
(33.), glatt Rot für Sven Haubrich nach übler Grätsche gegen Dadachev (52.)
sowie noch einmal Gelbrot gegen Max Bachl-Staudinger (68., Foul an Kirn)
waren die logische Konsequenz der Trierer Gangart in einer hitzigen Partie.
Drei Platzverweise für Trier, drei Tore für Gonsenheim, noch 20 Minuten zu
gehen - die Freude der Spieler, Verantwortlichen und Zuschauer auf ein
Torefestival war greifbar, sorgte aber eher für Verkrampfung.
„Das war wieder Handball“, sagt Ay, „immer außen rum, aber nie in den
Sechzehner hinein. Wir sind alle unzufrieden, obwohl wir 3:0 gewonnen
haben.“ Der Blick auf die Tabelle mag trösten: Sieben Punkte Vorsprung auf
Rang drei sind eine Hausnummer.
SV Gonsenheim: Bylsma - Frey, Itjeshorst, Rudolf, Al-Qaddo - Magin (61.
Szymanek), Ekiz - Pennella (31. Bektasevic), Kirn, Haack (67. Keyhanfar) -
Dadachev.
Zweikampf an der Auslinie
Marvin hält was auf`s Tor (war nicht viel) kommt sicher
Wohin mit dem Ball ...
Angriffsbemühungen der Gastgeber
1:0 durch Jan Iltjeshorst
Laufduell an der Mittelline (Dennis
Kirn, diesmal als hängende Spitze aufgeboten)
Das 2 : 0 liegt in der Luft ...
Hier ist es fällig, 2 : 0 durch Rufat
Grzegorz Szymanek. Der polnische Stürmer wurde in der 61. Minute
eingewechselt ...
...und
stellte drei Minuten später den 3:0-Endstand für die Gonsenheimer
her - mit seinem ersten Ballkontakt
2.Pl.
So.27.11.11
Quelle AZ-Online
vom 21.11.2011
Gonsenheim im Pech
28.11.2011 - SAARBRÜCKEN
OBERLIGA 1:2-Niederlage in Saarbrücken / Siegtor per Elfmeter
eine Minute vor Spielende
(tor). Eine bittere Niederlage
musste Fußball-Oberligist SV Gonsenheim bei der zweiten Mannschaft des 1. FC
Saarbrücken hinnehmen: Eine Minute vor Spielende steht es 1:1, dann geraten
Gonsenheims Aushilfs-Innenverteidiger Dennis Kirn und Markus Pazurek im
Strafraum aneinander - und Schiedsrichter Heiko Kreutz pfeift Elfmeter.
„Darüber kann man streiten“, sagt SVG-Trainer Aydin Ay, „aus meiner Sicht
war das relativ schmeichelhaft.“ Marc Hümbert interessiert das wenig, der
nutzt die Chance und erzielt den Siegtreffer. „Ich denke, aufgrund der
zweiten Halbzeit ist die Niederlage sehr unglücklich für uns“, fasst Ay das
Spielgeschehen zusammen.
In der 59. Minute hatte Ertan Ekiz den Führungstreffer auf dem Fuß: Damir
Bektasevic flankt, Grzegorz Szymanek legt ab, aber der Mittelfeldspieler
bringt aus sechs Metern Torentfernung den Ball nicht am klasse parierenden
Andy Hubert vorbei. Viele weitere Standardsituationen und geblockte Schüsse
aufseiten der Gonsenheimer, ein Schuss von Sascha Haack, der knapp
vorbeistreicht - bei aller Überlegenheit fehlten die zwingenden Szenen der
Gonsenheimer.
Bereits nach sechs Minuten traf Ekiz nach einem Eckball die Latte, im
Gegenzug schossen die Saarbrücker an den Innenpfosten. In der 36. Minute
markierte Damir Bektasevic durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 22
Metern Torentfernung, zentrale Position, die Gäste-Führung, die Marco Jung
drei Minuten später ausglich: Nach einem Einwurf kam SVG-Torwart Marvin
Bylsma nicht an den Ball, „er wird aus meiner Sicht am Fünf-Meter-Raum
geblockt“, sagt Ay. „In der ersten Halbzeit war es ein offenes Spiel,
Saarbrücken hat gut dagegengehalten. In der zweiten Halbzeit hatten wir
größere Spielanteile, der Gegner war dann eigentlich mit dem Punkt
zufrieden“, fasst Ay zusammen, der umstellen musste: Innenverteidiger Jan
Itjeshorst war erkältet, Niels Magin ist am Donnerstag Vater geworden und
war daher nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.
In der 37. Minute kann Keeper Marvin Bylsma den Saarbrücker
Führungstreffer gerade noch verhindern ...
Freistoss in der 42. Minute, der von Damir Bektasevic kunstvoll direkt
zum 1:0 Führungstreffer für die Gonsenheimer verwandelt wird ...
....doch nur 3 Minuten später bringen die Gonsenheimer den Ball
nicht aus dem Strafraum und Saarbrücken kann mit einem Schuss
vor dem "5 Meter Raum" wieder den Ausgleich herstellen
Leider war der Linienrichter in dieser Szene der Meinung der
Ball war Sechzehnmeterraum ...
In der 89. Spielminute führt diese Szene zum Foulelfmeter,
den Saarbrücker zum Siegtreffer nutzen können ...
2.Pl.
Abschlußtabelle der Oberliga Südwest-Saison 2010/2011